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Grenzüberschreitungen im Homburger Saalbau

Homburg. Grenzen will das Homburger Kammersinfonie-Orchester mit seinem nächsten Konzert überschreiten. Was dies bedeutet zeigt ein Blick aufs Programm für Sonntag, 7. Juni, um 18 Uhr im Homburger Saalbau: Orientalischer Jazz ist hier genauso angekündigt wie Antonin Dvoraks neunte Sinfonie "Aus der Neuen Welt"

Homburg. Grenzen will das Homburger Kammersinfonie-Orchester mit seinem nächsten Konzert überschreiten. Was dies bedeutet zeigt ein Blick aufs Programm für Sonntag, 7. Juni, um 18 Uhr im Homburger Saalbau: Orientalischer Jazz ist hier genauso angekündigt wie Antonin Dvoraks neunte Sinfonie "Aus der Neuen Welt". Für den Jazz-Part hat sich das Ensemble unter der Leitung von Markus Korselt Christoph Mudrich (Fotos: SZ) ins Boot geholt, der auf dem Klavier zur "Orientalischen Suite" mit dem Beinamen Beni Mora von Gustav Holst improvisieren wird. Mudrich geht dabei von der Harfenstimme aus, die er mit dem Klavier übernimmt. Keiner weiß also so genau, was beim Konzert letztlich gespielt wird. Die Musik entsteht zum Teil aus dem Moment.Ein spannendes Projekt, dem weitere folgen sollen. Wohl auch deshalb und im Zuge der steten Vergrößerung des Orchesters werden neue Mitglieder gesucht. Gerade mit seinem außergewöhnlichen Programm will das Ensemble nicht nur sein Publikum, sondern auch die Musiker aus der Region neugierig machen. Wobei jeder, der sein Instrument ausreichend beherrscht, eingeladen ist, einfach zu einer Orchesterprobe zu kommen und mitzuspielen. Kontakt ist möglich über die Homepage des Dirigenten Korselt (siehe unten).Wer nun Lust hat reinzuhören am 7. Juni, der kann Plätze reservieren - es sind zwar schon etliche Karten bestellt, noch sind aber ausreichend vorhanden - beim Kultur- und Verkehrsamt Homburg unter Telefon (06841) 101 166, Karten gibt's auch an der Abendkasse. Kinder, Jugendliche und Studenten haben freien Eintritt. Erwachsene zahlen zwölf Euro. ust