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Fußball
FSV Jägersburg mit letztem Aufgebot nach Koblenz

JÄGERSBURG. Für die Oberliga-Fußballer des FSV Jägersburg endet am Sonntag eine extrem anstrengende Englische Woche. Dann ist die Elf von Trainer Thorsten Lahm um 15 Uhr auf Kunstrasen beim Tabellenachten TuS RW Koblenz zu Gast. Am Samstag hatten sich die Jägersburger nach einer starken zweiten Halbzeit mit 2:2 vom Tabellendritten 1. FC Kaiserslautern II getrennt. Und am Dienstag gab es dann im Saarlandpokal-Halbfinale eine 2:6-Heimniederlage gegen Regionalliga-Tabellenführer 1. FC Saarbrücken. Von Stefan Holzhauser

Für die Oberliga-Fußballer des FSV Jägersburg endet am Sonntag eine extrem anstrengende Englische Woche. Dann ist die Elf von Trainer Thorsten Lahm um 15 Uhr auf Kunstrasen beim Tabellenachten TuS RW Koblenz zu Gast. Am Samstag hatten sich die Jägersburger nach einer starken zweiten Halbzeit mit 2:2 vom Tabellendritten 1. FC Kaiserslautern II getrennt. Und am Dienstag gab es dann im Saarlandpokal-Halbfinale eine 2:6-Heimniederlage gegen Regionalliga-Tabellenführer 1. FC Saarbrücken.


Tim Schäfer wird in Koblenz aufgrund einer Zerrung vermutlich ausfallen. Mit Sicherheit kein Thema sind Jan Reiplinger, Daniel Dahl (beide Muskelfaserriss) sowie Julian Fricker (Rippenbruch). Dagegen könnte es bei Matthias Stumpf nach der gegen Saarbrücken erlittenen Prellung wieder gehen. Niklas Holzweißig, der am Dienstag beruflich verhindert war, kehrt wieder in den Kader zurück.

„Wir fahren dort im Prinzip mit dem letzten Aufgebot hin – vermutlich mit lediglich zwölf oder 13 Feldspielern. Es spielt ja noch gleichzeitig unsere Zweite, die auch jeden Mann benötigt“, meint Lahm. Dennoch hofft er auf ein Spiel auf Augenhöhe. „Ich bin so etwas wie ein Fan von dieser Koblenzer Mannschaft, da sie von hinten heraus Fußball spielen. Sie haben eine gute Grundordnung und ein schönes Spielsystem. Alles ist in etwa so wie bei uns aufgebaut. Trotz unserer Personalprobleme wollen wir etwas mitnehmen, was aber schwer wird“, betont der FSV-Trainer.



Lahm war mit der Leistung seiner Elf im Pokalspiel insgesamt zufrieden. „Leider haben wir vielleicht ein, zwei Gegentore zu viel kassiert. Zwischenzeitlich waren wir nahe am 2:3 dran. Wir haben uns nicht hinten eingeigelt und den Zuschauern gezeigt, dass in Jägersburg manierlich Fußball gespielt wird“, sagt Lahm. Ein 2:4 oder 3:5 hätte ein wenig besser vom Ergebnis her ausgesehen. „Am Schluss sind wir auch aufgrund der Verletzungen auf der letzten Rille gegangen. Aber ich bin stolz darauf, wie sich die Jungs gegen diese starke Mannschaft gewehrt haben.“

Zufrieden zeigte sich auch Jägersburgs Vorsitzender Martin Germann mit der Organisation der Saarlandpokal-Partie – und dies trotz der gerade einmal offiziell 490 Zuschauern. „Mein besonderer Dank gilt unseren vielen ehrenamtlichen Helfern. Es ist klasse, dass sich da locker 50 Frauen und Männer mit eingebracht haben, um dem Verein bei diesem besonderen Spiel tatkräftig unter die Arme zu greifen“, meint Germann.