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Frühling auch in den Beeten

Homburg. Wenn die ersten Krokusse blühen, die Kleider bunter werden, die Eisdielen wieder öffnen, dann wird es sichtlich Frühling. In der Stadt werden auch die Blumenkübel hübsch bepflanzt, ärgerlich ist da, dass sie oft als Aschenbecher und Mülleimer missbraucht werden. Ulrike Stumm

Der Sommer in der Stadt wird zwar in wechselnden Hits schwungvoller besungen, doch wahrscheinlich ist es der Frühling , der nach langen grauen Wochen sehnsüchtiger erwartet wird. Er kommt dezenter daher, kündigt sich an, wenn Krokusse blühen, die Daunenjacken Stoffmänteln weichen. So richtig bewusst wird er einem, wenn die Schaufenster mit Blumen und Osterschmuck dekoriert sind, die Kleider luftiger und bunter werden, die Eisdielen wieder öffnen. Jedes Jahr wird's dann auch farbenfroh in den städtischen Beeten und Pflanzkübeln. Gestern waren der städtische Gärtnermeister Stephan Landwehr und Peter Lang, Vorarbeiter der Gärtner, unterwegs. Mit ihrem mit Pflanzen beladenen Transporter, halten sie am Christian-Weber-Platz. Und da zeigt sich ein Ärgernis in der Blumen-Frühlingswelt: Die Pflanzkübel am Rand des Platzes starren vor Dreck: Papier, Zigarettenkippen zwischen Resten von Efeu und Stiefmütterchen. Leider sei das die Regel, sagt Landwehr , bevor er und sein Kollege mit schnellen Handgriffen, Unrat und alte Pflanzen entfernen, dann Narzissen, Traubenhyazinthen, Bellis, Primeln und Goldlack einsetzen. Das werden sie an verschiedenen Stellen noch etliche Male so machen und hoffen, dass es nicht schon bald wieder so vermüllt aussieht wie vor ihrem Eingreifen. Am Kreisel werde im Moment nichts getan, da seien noch Zwiebeln im Boden, die hoffentlich demnächst rauskommen, erläutert Landwehr . Die Sommerblumen, geliefert als Sortiment und ergänzt durch weitere Pflanzen, kommen, so der Gärtnermeister, etwa Mitte Mai in den Boden.

Stadt-Pressesprecher Jürgen Kruthoff liefert dazu Zahlen: 13 000 Krokusse, 1200 Frühjahrsblüher wie Tulpen als Mischungen habe die Stadt angeschafft. Dazu kämen 1544 Sommerblüher wie Dahlien, Tagetes sowie Gräser. Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 7740 Euro. Für Grünflächen in der Innenstadt, auch den Ehrenfriedhof, seien rund 2700 Euro eingeplant, das Geld für den Kreisel in der Talstraße, knapp 700 Euro, übernähmen die Stadtwerke Homburg . Eine weitere Patentschaft trage das Christliche Jugenddorf für den Barockgarten am Edelhaus in Schwarzenacker. Die Stadt zahle 2257 Euro für Pflanzen und Dünger, das CJD pflanze ein und pflege die Beete. Investiert hat die Stadt zudem in Bundes-, Landes- und Gemeindestraßen innerhalb Homburgs sowie für Grünanlagen und auf Spielplätzen: etwa 6000 Euro. Dafür wurden 64 größere Sträucher und Bäume nach- oder neu gepflanzt, so Kruthoff.

Zunächst kein schöner Anblick: Der Blumenkübel am Christian-Weber-Platz in Homburg dient sichtlich vielen als Aschenbecher und Mülleimer (Foto unten). Ganz anders sieht das aus, als Stephan Landwehr (oberes Foto links) und Peter Lang das Gefäß mit Frühlingsblumen bepflanzt haben. Fotos: Stumm/SZ-Redaktion
Zunächst kein schöner Anblick: Der Blumenkübel am Christian-Weber-Platz in Homburg dient sichtlich vielen als Aschenbecher und Mülleimer (Foto unten). Ganz anders sieht das aus, als Stephan Landwehr (oberes Foto links) und Peter Lang das Gefäß mit Frühlingsblumen bepflanzt haben. Fotos: Stumm/SZ-Redaktion