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Angebote für Kinder und Jugendliche
Ferienfreizeiten sind stark nachgefragt

Das Familien- und Kinderfest, hier ein Archivbild, feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Es ist eines der großen Angebote für Kinder und Jugendliche in Homburg, aber nicht das einzige.
Das Familien- und Kinderfest, hier ein Archivbild, feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag. Es ist eines der großen Angebote für Kinder und Jugendliche in Homburg, aber nicht das einzige. FOTO: Thorsten Wolf
Homburg. Das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Homburg hat im Jahr so einige Angebote im Köcher. Dazu gehören neben den Ferienaktionen im Sommer und Herbst auch das Kinderfest im Stadtpark und Bastelcafés. Von Ulrike Stumm

Das Familien- und Kinderfest ist dem klassischen Alter seiner Zielgruppe eigentlich bereits entwachsen. Es wird in diesem Jahr 20, gehört damit fest ins Programm der Dinge, die Homburg für Kinder und Jugendliche anbietet. Und: Es hat seine Anziehungskraft nicht verloren. Der Andrang ist alljährlich beachtlich und natürlich sind einige Besonderheiten zum runden Ehrentag vorgesehen. Doch da stecke man noch in der Planung. Gefeiert wird kurz vor den Sommerferien am Sonntag, 17. Juni. Das Fest ist sicher einer der Höhepunkte im Angebotsfächer des städtischen Kinder- und Jugendbüros. Doch das hat noch wesentlich mehr auf der Liste, berichten Claudia Ohliger, stellvertretende Leiterin des Amtes für Jugend, Senioren und Soziales, sowie Luisa Maurer vom Kinder- und Jugendbüro im Gespräch mit unserer Zeitung.



Das sind zum einen die Freizeiten in den Ferien. Die seien, so Ohliger, bereits jetzt stark nachgefragt – und dies sogar, bevor überhaupt der bewährte Josh-Kalender vorliegt. In diesem ist neben den eigenen Angeboten des Kinder- und Jugendbüros, eine breite Facette an weiteren Terminen zusammengestellt. Vereine, Institutionen und Verbände können hier nämlich zusätzlich zu den städtischen Veranstaltungen auch die eigenen Angebote für Kinder und Jugendliche kostenlos präsentieren. Im Moment sei der Kalender im Druck, Ende dieser, Anfang kommender Woche soll er fertig sein.

Die Ferienangebote findet man aber bereits jetzt auf der Internetseite (siehe unten). Hier wie überhaupt beim Programm setzt man auf das Bewährte. Eine Änderung gibt es aber doch: Das Osterprogramm, sonst eine Woche lang, werde diesmal auf zwei Tage begrenzt, informieren die beiden. Grund sei ein Personalengpass, zudem gebe es ein Problem, Räume zu finden. Auch die Freizeit in den Sommerferien, der Kinderferienspaß, zwei Wochen insgesamt, sei sehr beliebt, berichten Ohliger und Maurer. Ausflugstage und unterschiedliche Tagesaktionen vor Ort stehen dabei auf dem Programm.

Gefragt ist ebenfalls das Angebot im Herbst, bei dem es auch diesmal auf einen Bauernhof geht. Um die 25 Kinder pro Woche nehmen im Sommer durchschnittlich an den Ferienangeboten teil, etwa 20 sind es im Herbst. Dazu kommen verschiedene Fahrten, die gemeinsam mit dem Saarpfalz-Kreis und der Jugendpflege der Kommunen gestemmt werden. Dabei geht es zum Beispiel Ende März ins Planetarium Mannheim. In der zweiten Oktober-Ferienwoche stehe zudem eine Bildungsreise nach Hamburg an.

Ein etwas jüngeres Projekt sind die kostenlosen Bastelcafés für Kinder, die hier gemeinsam mit Erwachsenen – das können die Eltern, aber auch etwa die Großeltern oder die Tante sein – zu Schere und Kleber greifen. 50 bis 60 Kinder waren dabei, zweimal pro Jahr stehen die Bastelnachmittage auf dem Programm. Sie seien sehr beliebt, es gebe einen stetigen Zuwachs. Und der macht auch einen größeren Raum nötig. Diesmal möchte man in den großen Sitzungssaal im Homburger Forum umziehen. Termine sind 2018 der 28. April und der 1. Dezember. In den Winter- und Frühjahrsmonaten, konkret zwischen November und Oktober, steht dann noch eine weitere größere Sache an: Familienskaten jeweils sonntags von 11 bis 13 Uhr unter dem Motto „Alles was rollt“, veranstaltet von Caros Inline Academy im Auftrag des Kinder- und Jugendbüros. Jetzt, in der fünften Jahreszeit, ist ein spezielles Fastnachtsskaten ankündigt.

Neben diesen Dingen legt man aber auch darauf Wert, Menschen zu haben, die diese Freizeiten und Fahrten begleiten können. Genau hier setzt die Juleica-Ausbildung an, bei der ehrenamtliche Ferienbetreuer geschult werden. Dabei werden diverse Themen abgehandelt, von den pädagogischen Grundlagen über rechtliche Aspekte bis zum Erste-Hilfe-Kurs. In diesem Jahr seien 30 Teilnehmer mit dabei, eine Zahl, die auch in der Vergangenheit in etwa erreicht wurde. Ausreichend Nachwuchs ist wichtig, denn nach einer gewissen Zeit, wenn die Juleica-Absolventen älter werden, ziehen sie für ein Studium oder eine Ausbildung weg.

Einen weiteren Service hat das Kinder-und Jugendbüro unter dem Label „Spielekiste“. Sie halten in einem kleinen Lager diverse Spiele vor – vom Roller bis zum Brettspiel. Diese können sich Vereine und Institutionen ausleihen. Vor allem im Sommer sei das sehr gefragt für die Feste. Die meisten hätten so eine Auswahl nicht selbst vor Ort.

Weitere Informationen findet man unter www.homburg.de. Man kann sich über die Punkte „Stadtprofil“ und „Jugend“ zur Jugend orientierten Stadt, kurz Josh, durchklicken: Hier kann man sich dann über aktuelle Termine und auch die Ferienangebote informieren. Infos auch unter Tel. (0 68 41) 10 11 13.