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Sille-Camp
Ferien in der Schule? Klar – Im Sille-Camp!

Maurizio, Julie, Maxi, Kathrin und Nina (von links) wagten sich beim Ferienprogramm Sille-Camp des Gymnasiums Johanneum sogar aufs Eis-Parkett.
Maurizio, Julie, Maxi, Kathrin und Nina (von links) wagten sich beim Ferienprogramm Sille-Camp des Gymnasiums Johanneum sogar aufs Eis-Parkett. FOTO: Schales/Johanneum / schales/Johanneum
Homburg. Das Sille-Camp des Homburger Johanneum-Gymnasiums in den Osterferien war mit 50 Schülerinnen und Schülern ausgebucht. Von red

Bereits zum 28. Mal fand in den gerade zu Ende gegangenen Osterferien die Ferienbetreuung des Silentiums, der Nachmittagsbetreuung des Gymnasiums Johanneum in Homburg, statt. Auch dieses Mal war das Camp wieder ausgebucht, und so konnten 50 Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Ferienprogramm absolvieren, heißt es in der Pressemitteilung der Schule. Langeweile kam jedenfalls keine auf.


Ein 15-köpfiges Team, bestehend aus Lehrern des Johanneums, Angestellten des Silentiums sowie den Kochprofis aus der Johanneum-Mensa kümmerte sich um die Wünsche und Bedürfnisse der Kinder, die aus einer ganzen Palette an Möglichkeiten gemäß ihren Interessen, wählen konnten. So zum Beispiel einem Bastelworkshop, bei dem fleißig Osterdekoration für das bevorstehende Fest produziert wurde oder etwa einem Musikprojekt. Ebenfalls gab es Werken unter der Leitung von Silentium-Urgestein Gerd Heinßmann. Zehn Schülern war es auch möglich, in einem Projekt Lego-Roboter zu bauen und zu programmieren. Der allergrößte Teil jedoch tobte sich in den Sporthallen und auf dem Kunstrasenplatz des Johanneums, der Joh-Arena aus. Für das leibliche Wohl sorgte das Küchenteam der Johanneum-Mensa um Chefkoch Giuseppe Solino, der Tag für Tag, auch mit Unterstützung einiger freiwilliger Helfer aus dem Camp, Leckeres auf die Teller zauberte.

Der Ausflug der Camp-Teilnehmer ging nach Zweibrücken in die World of Fun, wo die Schüler Eislaufen, Bowlen, Minigolfen oder im Fun- Park spielen konnten. Der Höhepunkt eines jeden Camps war auch dieses Mal wieder die freiwillige Übernachtung am Johanneum. Nach dem Kinoabend geht es hierbei in die Sporthalle zum Übernachten, jedoch nicht ohne sich vorher ordentlich ausgepowert und gespielt zu haben. Der krönende Abschluss eines jeden Camps ist die hausgemachte Pizza von Giuseppe Solino am letzten Tag des Feriencamps, bevor alle müde, aber glücklich in die Restferien verabschiedet werden, heißt es in der Mitteilung weiter.

Hintergrund: Das Silentium, die Nachmittagsbetreuung der katholischen Privatschule, des Gymnasiums Johanneum in Homburg, ist die größte freiwillige Ganztagsschule im Saarland. Zurzeit besuchen 317 Schülerinnen und Schüler die Nachmittagsbetreuung am Johanneum und mit bereits über 320 Anmeldungen für das kommende Schuljahr steht sie laut Schulangaben wieder an der Spitze bei den Anmeldezahlen.

Das Silentium wurde auf dem bundesweiten Ganztagsschulkongress in Berlin bereits vor Jahren als „Best-Practice“ Beispiel im Bereich Ganztag und Hausaufgabenbetreuung ausgezeichnet. Im Silentium arbeiten ausschließlich Lehrerinnen und Lehrer des Johanneums und Lehramtsstudenten höherer Fachsemester, die eine qualitativ hohe Hausaufgabenbetreuung gewährleisten können, heißt es in der Pressemitteilung der Schule weiter. Die Ferienbetreuungen, genannt Sille-Camps, finden jeweils in den Oster-, Sommer- und Herbstferien statt und werden vom Silentium in Eigenregie organisiert und getragen. Nach dem Oster-Camp geht es also in den Sommerferien weiter.