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Fußball
FCH II vor schwerem Spiel bei der SV Elversberg II

HOMBURG. Bei den Aktivenfußballern des FC Homburg läuft es derzeit richtig gut. Die 1. Mannschaft spielt als Aufsteiger in der Regionalliga Südwest weit oben mit. Und auch die bisherige Bilanz der Zweiten in der Saarlandliga kann sich durchaus sehen lassen. Von Stefan Holzhauser

Einem 10:0-Auftaktsieg zu Hause gegen den SV Bübingen war ein 1:0 bei der SpVgg. Quierschied gefolgt, ehe es ein 1:1 daheim gegen den Oberliga-Absteiger FV Eppelborn gab. Nach drei Spieltagen belegt die Mannschaft von Trainer Andreas Sorg mit sieben Punkten den dritten Tabellenplatz. Verlustpunktfreier Spitzenreiter ist der SV Auersmacher, der am vergangenen Montag vor heimischem Publikum die FSG Ottweiler-Steinbach mit 6:0 deklassierte. Auch der auf Rang zwei platzierte VfB Borussia Neunkirchen konnte bislang sämtliche drei Partien gewinnen.


Am Sonntag treten die Homburger um 15 Uhr bei der SV Elversberg II an. Das Spiel wird auf dem Naturrasenplatz in Landsweiler-Reden ausgetragen. Die Elversberger waren ebenfalls mit zwei Siegen in die neue Saison gestartet, ehe es am vergangenen Samstag einen Rückschlag gab. Die Elf von Trainer Marco Emich unterlag in der brütenden Hitze trotz einer 2:0-Führung in der Schlussphase noch mit 2:3 beim Aufsteiger SV Rohrbach. Derzeit belegt die SVE mit sechs Zählern den fünften Tabellenplatz.

„Die Elversberger sind ein richtig guter Gegner. Sie sind sehr gut in die Runde gestartet. Daran ändert auch die jüngste unglückliche Niederlage in Rohrbach nichts. Vielleicht waren sie sich ihrer Sache da bereits zu sicher“, meint Sorg. Bei seiner Elf kämen nun Christian Blessing, Eric Lickert und Robin Hottenbacher wieder aus Verletzungen zurück. Allerdings fällt Sorg nun zwei Wochen lang Torjäger Valdrin Dakaj aus. Er befindet sich auf einer bereits länger geplanten Bildungsreise in den USA. „Natürlich werden wir ihn vermissen, versuchen aber, ihn gut zu ersetzen“, meint Sorg. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen Tim Krämer (Fuß), Philipp Wunn (Knie) sowie der Langzeitverletzte Niklas Doll.



Durch einen Sieg bei der SVE könnten sich die Homburger erst einmal im vorderen Tabellendrittel festsetzen. Allerdings will Sorg weiterhin nur von Spiel zu Spiel schauen und versuchen, die vielen Nachwuchsakteure Stück für Stück voranzubringen. Neben einem passablen Abschneiden in der Liga steht bei der Homburger Zweiten ganz klar im Vordergrund, die jungen Wilden an das rauere Aktivenklima zu gewöhnen.