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Fußball
FC Homburg II visiert einstelligen Tabellenplatz an

Der FC Homburg II hat in der vergangenen Saison als Aufsteiger die Klasse gehalten. Nun soll es weiter nach oben gehen. Von Stefan Holzhauser

HOMBURG Die Fußballer des FC Homburg II fiebern ihrer zweiten Saison in der Saarlandliga entgegen. Der letztjährige Aufsteiger hatte sich unter der Trainerregie von Andreas Sorg nach einer durchwachsenen Vorrunde dank einer enormen Leistungssteigerung am Ende mit 43 Punkten noch den zehnten Tabellenplatz gesichert. Nun gab es in der Sommerpause einige personelle Veränderungen. „Wir werden versuchen, möglichst gut an die Rückrunde anzuknüpfen. Wir hatten seit dem Winter mit dem vom FSV Jägersburg gekommenen Valdrin Dakaj einen Stürmer mit dabei, der endlich die Dinger weggemacht hat“, sagt Sorg. Von daher sei es im neuen Jahr auch gelungen, dem ein oder anderen Favoriten ein Bein zu stellen. Man könne zufrieden sein, wie die Runde insgesamt als Liganeuling gelaufen sei. Das anvisierte Ziel Klassenverbleib sei sogar bereits drei Spieltage vor Saisonende realisiert worden.


Nun hoffe man darauf, sich bezüglich des Tabellenplatzes im Vergleich zum Vorjahr weiter verbessern zu können. „Das wird immer schwieriger, da wir uns stetig verbessert haben. Das Gras hat zu Beginn ziemlich hoch gestanden, mittlerweile haben wir es gut abgemäht. Es ist ganz wichtig, dass immer wieder über die eigene Jugendarbeit neue Qualität zu uns dazustößt“, betont der Homburger Trainer.

Ziel sei ein einstelliger Tabellenplatz. Die Meisterschaftsfavoriten von Sorg sind der SV Saar 05 Saarbrücken, FV Eppelborn, Borussia Neunkirchen und eventuell ein Überraschungsteam. Mit der eigenen Regionalliga-Mannschaft bestehe eine enge Zusammenarbeit. Spieler von oben, die dort keine große Rolle spielen, können sich in der Zweiten beweisen und für neue Aufgaben empfehlen. Umgekehrt wird es für die jungen Wilden der Zweiten schwieriger, nach oben zu rücken, da nun der Kader der Ersten auf weitaus breitere Füße gestellt wurde.



Christopher Bugay weilt derzeit noch in seinem Heimatland USA. „Er hat immer noch Hüftprobleme. Wir hoffen, dass es diesbezüglich bald besser wird. Außerdem klagt Tim Klotsch über Knieprobleme. Da warten wir noch auf eine Meinung von einem Kniespezialisten“, berichtet Sorg. Christian Hoffmann fehle noch derzeit beruflich bedingt. Ansonsten seien alle Mann an Bord.

Der 36-jährige Sorg trainiert die U23 bereits in der mittlerweile siebten Saison, ist Inhaber einer Trainer-A-Lizenz. „Wenn man wie zuletzt ein früheres Interview aus der Anfangszeit liest, sind viele Sachen zugetroffen. Das Ziel lautete damals Saarlandliga. Wir wollten den Jungs eine ordentliche Liga bieten, um sich hier weiterentwickeln zu können“, meint Sorg und ergänzt: