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Fußball
FC Homburg II empfängt den Meister aus Herrensohr

HOMBURG. In dieser Saison könnte es aus der Fußball-Saarlandliga drei Absteiger geben. Der erste steht bereits mit dem vom Spielbetrieb zurückgezogenen SV Bübingen fest. Auch für den FV Schwalbach wird es mit den aktuell gerade einmal fünf erreichten Punkten extrem schwer, die höchste saarländische Amateurklasse zu halten. Von Stefan Holzhauser

Davor ist momentan in der Tabelle alles extrem eng zusammen, so dass sich in dieser Saison sehr viele Mannschaften Sorgen um den Ligaverbleib machen müsssen.


Der FC Homburg II hat nach zwölf Spieltagen zwölf Punkte auf dem Konto und belegt Rang 14. Die Elf von Trainer Andreas Sorg hatte am ersten Spieltag zu Hause den SV Bübingen mit 10:0 deklassiert. Allerdings wurden diese drei Zähler nach dem Bübinger Rückzug nun abgezogen. Plötzlich weisen die Homburger damit auch ein negatives Torverhältnis auf. Am Sonntag empfängt die Zweite des FCH um 15 Uhr auf dem Jahnplatz vor dem Waldstadion den amtierenden Meister TuS Herrensohr. Die Mannschaft von Trainer Bernd Eichmann reist mit breiter Brust an, wurde doch am vergangenen Sonntag der Aufsteiger SV Rohrbach mit 6:0 in die Knie gezwungen.

„Herrensohr hat auch im Jahr eins nach der Meistersaison immer noch eine richtig brutal gute Mannschaft“, sagt Sorg. Er denkt dabei unter anderem an Spieler wie Marc Hümbert, Alexander Otto oder auch Alexander Ernst. „Auch wenn das natürlich eine extrem schwere Aufgabe wird, wollen wir in diesem Heimspiel einen weiteren Sieg nachlegen“, betont der Homburger Trainer. Am vergangenen Sonntag hatte sich der FCH mit 3:1 beim FV Schwalbach durchgesetzt und konnte sich dadurch etwas Luft nach hinten verschaffen. Für die Gäste trafen Michael Müller (29.) sowie Valdrin Dakay (39., 82.), ehe Samed Karatas (84.) das Schwalbacher Ehrentor gelang. „Es war ein verdienter Sieg. Wir hatten die erste Halbzeit klar dominiert, auch wenn wir nach Standards auf der Hut sein mussten“, berichtet Sorg. Man hätte zur Pause deutlicher in Führung liegen können – wenn nicht sogar müssen. Nach dem Seitenwechsel wäre das 3:0 die Entscheidung gewesen.