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Leserbrief
Fasten im Kopf tut allen gut

Zur Berichterstattung über das Heringsessen der Stadt Von

Schlimm und traurig zu lesen, wie gute „Freunde“ zu schlechten „Feinden“ werden und einer zumindest auf den anderen einprügelt, um das Fass der Häme auszuschütten. Schlimm festzustellen, dass immer wieder die gleiche Leier, der „Schaden für die Stadt“ , „zum Unwohl der Homburger Bürger“ angestimmt wird, statt einfach nur auf Ergebnisse zu warten. Hat sich einmal jemand der Meckerer, Förderer, Fingerheber, Warner, In-der-Wunde-Rührenden Gedanken darüber gemacht, dass genau diese Kommentare den Bürgern auch auf die Nerven gehen? Warum besinnen wir uns nicht mal auf „Fasten mit dem Mund“: Verzicht auf verletzende Worte; „Fasten mit den Ohren“: lauschen wir in uns hinein und finden unsere eigenen Fehler; „Fasten mit der Nase“: lassen wir frische Luft in unsere Lungen, damit der Moder entweichen kann; „Fasten mit den Händen“: trösten und helfen wir „Fasten mit den Füßen“: treten wir nicht noch nach, wenn jemand am Boden liegt. Das wäre nicht nur christlich und sozial, sondern täte einfach nur gut.


Selina Schmitt, Homburg