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| 20:16 Uhr

Fahrtraining macht die Kleinsten fit für den Straßenverkehr

Erbach. Kinder wachsen heute in einer Welt auf, in der das Auto ein wesentlicher Bestandteil ihres Alltages ist. Obwohl sie fast täglich mitfahren, können sie dennoch die Risiken, die das Auto zwangsläufig in sich birgt, nicht oder nur unzureichend einschätzen

Erbach. Kinder wachsen heute in einer Welt auf, in der das Auto ein wesentlicher Bestandteil ihres Alltages ist. Obwohl sie fast täglich mitfahren, können sie dennoch die Risiken, die das Auto zwangsläufig in sich birgt, nicht oder nur unzureichend einschätzen. Für ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr spielen jedoch das richtige Einschätzen von Gefahrensituationen, ein gutes Reaktionsvermögen sowie die Kenntnis von grundlegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten eine ganz wichtige Rolle. Im Rahmen des ADAC-TÜV-Verkehrssicherheitsprogramm "Achtung Auto" wurden die Schüler der Klassenstufe vier aus Homburger Grundschulen eine Woche lang auf ihre Rolle als Verkehrsteilnehmer aufmerksam gemacht. Bei der Aktion auf dem Gelände der Firma Michelin in Erbach ließen ADAC-Moderator Gerhard König und der ADAC-Beauftragte für Jugendverkehrsarbeit, Kurt Schwindling, beim Besuch der Saarbrücker Zeitung Schüler der vierten Klassen der Grundschule Bruchhof-Sanddorf verschiedene Situationen aus der Sicht eines Fußgängers, eines Radfahrers oder als Beifahrer im Auto unmittelbar erleben. "Achtung Auto" ermöglichte es den Kindern, den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktions- und Bremsweg, Fahrbahnbeschaffenheit und dem daraus resultierenden Anhalteweg selbst zu erkennen. Die Aktion ist Bestandteil der schulischen Verkehrserziehung, die ab der ersten Klasse mit der Fahrradausbildung und Fahrradführerschein gegen Ende des vierten Schuljahres mit dem ADAC-Training ihren Abschluss findet. Moderator König bezeichnete das Programm als "einen wertvollen Beitrag zur Hebung der Verkehrssicherheit für die Schwächsten auf unseren Straßen". Bis die Schüler die Lehrformel "Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg" gemeinsam erarbeitet hatten, wurden sie zunächst selbst - ob als Läufer oder Radfahrer - aktiv. Sie mussten aus vollem Lauf stoppen und erkennen, dass sie nicht sofort stehen bleiben konnten. Trotz des Selbstversuchs überschätzten sie später sowohl den Bremsweg mit dem Fahrrad als auch mit dem Auto. Thema der Aktion war auch das Tragen eines Helms. "Helme können Leben retten", riet König den Kindern, beim Radfahren und auch beim Fahren mit Inliner und Roller stets einen Helm aufzusetzen. re