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Es wird jetzt ziemlich eng auf Homburgs Straßen

Homburg. In den kommenden Wochen brauchen die Verkehrsteilnehmer trotz Urlaubs- und Ferienzeit auf Homburgs Straßen wieder viel Geduld. Am Freitag begann der Landesbetrieb für Straßenbau mit der Sanierung der B 423 am Autobahnanschluss A 6. Eng wird es ebenfalls an der B 423 in Einöd. Jürgen Neumann

Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) hat am Freitagnachmittag in Homburg damit begonnen, einen Teilabschnitts der Bundesstraße B 423 in der Bexbacher Straße zwischen der A-6-Anschlussstelle Homburg und der Innenstadt zu sanieren. Betroffen ist nach Angaben des LfS-Sprechers Klaus Kosok der Bereich zwischen Berliner Straße und Lappentascher Straße. "Wir wollen die verkehrsarme Ferienzeit, zwei Wochenenden und den Feiertag für die Arbeiten nutzen", erklärte Kosok. Um 14 Uhr begannen am Freitag die Arbeiter des Landesbetriebs mit der Einrichtung der Verkehrssicherung mit Schildern, Absperrungen und Markierungen. Nach Kosoks Aussagen sollen die Sanierungsarbeiten am Sonntag, 21. August, beendet sein. Für die Dauer der Bauzeit steht dem Verkehr stadteinwärts und -auswärts jeweils nur eine Fahrspur zur Verfügung. Der Verkehr wird durch Ampeln geregelt. Kosok weiter: "Ein- und Ausfahrt der Breslauer Straße werden während der Bauzeit nicht möglich sein. Ansonsten bleiben alle Fahrspuren erhalten, insbesondere die Zufahrt zum Lappentascher Hof." Im Baustellenbereich sei die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 30 reduziert. Die Verkehrsteilnehmer würden "dringend gebeten, das Tempolimit einzuhalten und mit besonderer Vorsicht zu fahren". Trotz Wochenend- und Ferienzeit sind nach LfS-Angaben auf dieser stark befahrenen Strecke zu anliegenden Unternehmen und Firmen "erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen zu erwarten". Überregionale Verkehrsteilnehmer würden daher gebeten, die Bexbacher Straße zu meiden und großräumig zu umfahren. Kosok nannte als Alternative "die Fahrt über die A-8-Anschlussstelle Limbach". Den Verkehrsteilnehmern empfiehlt er generell "absehbare Störungen bei der Routenplanung zu berücksichtigen, mehr Fahrzeit einzuplanen, die betroffenen Straßenabschnitte nach Möglichkeit zu meiden oder auf alternativen Strecken zu umfahren". Diese Fahrbahnsanierung gehört teilweise zum Autobahnsanierungsprogramm des Bundes bis 2016. Der Bund investiert in diese Instandsetzungen rund 2,6 Millionen Euro.



Die Stadtwerke Homburg haben jetzt damit begonnen, die Erneuerung des letzten Teilstücks der Wasserleitung an der B 423 (Homburger Straße) zwischen Schwarzenacker und Einöd fortzusetzen (wir berichteten). Es gilt dort Tempo 30. Die Kosten für die 5,5 Kilometer lange Strecke betragen laut Stadtwerke 570 000 Euro, der jetzt begonnene letzte Abschnitt kostet 220 000 Euro.