Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:23 Uhr

Fußball
„Es gibt keinen Grund abzuheben“

JÄGERSBURG. Die Oberliga-Fußballer des FSV Jägersburg bereiten sich auf die Rückrunde vor. Kristof Scherpf kommt aus Eppenbrunn. Von Stefan Holzhauser

Die Oberliga-Fußballer des FSV Jägersburg bereiten sich derzeit intensiv auf den weiteren Saisonverlauf vor. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Lahm konnte überraschend als Tabellenfünfter überwintern und ist damit derzeit hinter dem souveränen Spitzenreiter FC Homburg zweitbestes Saar-Team der Liga. „Dennoch gibt es hier jetzt überhaupt keinen Grund abzuheben“, betont der Vorsitzende Martin Germann. Man werde nun versuchen, den bisherigen 35 Punkten schnellstmöglich zehn weitere hinzuzufügen. Dies würde dann den sicheren Klassenverbleib und endgültige Planungssicherheit im Hinblick auf die kommende Saison bedeuten.

In der Winterpause haben einige Spieler den Verein verlassen. Schlussmann Patrick Burger, der im bisherigen Saisonverlauf sieben Mal das Tor der Ersten hütete, zog es zum Verbandsligisten SG Schiffweiler-Landsweiler-Reden. „Er ist aufgrund seiner Ausbildung bei der Polizei zeitlich stark eingespannt und kann daher das nötige Trainingspensum in der Oberliga nicht mehr absolvieren“, berichtet Germann. Angreifer Valdrin Dakaj sucht beim Saarlandligisten FC Homburg II eine neue Herausforderung. Er war beim FSV hinter Torjäger Murat Adigüzel quasi der Backup – ähnlich wie nun Sandro Wagner hinter Robert Lewandowski beim FC Bayern München. Dakaj will nun wieder öfters zum Einsatz kommen. Außerdem zog es Kaderspieler Andrew Fitzpatrick studienbedingt nach Spanien. Etwas überraschend ist noch auf den letzten Drücker der technisch versierte Mittelfeldspieler Pascal Gherram zum Landesligisten SV Genclerbirligi Homburg gewechselt. Der 21-Jährige hatte in der Vorrunde fest zum Oberliga-Kader gehört und drei Treffer erzielt. Laut Germann waren für diesen Schritt berufliche Gründe ausschlaggebend.

Neu am Eiskeller ist ab sofort Matthias Stumpf. Der 31-Jährige war als amtierender Kapitän erst nach der letzten Runde zu seinem Heimatverein TuS Breitenbach gewechselt. „Er kam bereits in Dillingen eine Halbzeit lang zum Einsatz. Nach den Abgängen wollten wir noch etwas machen“, sagt Lahm. Kristof Scherpf von der SG Eppenbrunn, der zuvor beim SC Hauenstein bereits Erfahrungen in der Oberliga sammeln konnte, ist der zweite Winterneuzugang. Er will bei seinem neuen Verein auf der Außenbahn um Einsatzzeiten kämpfen. Außerdem kam vom FC Homburg II Angreifer Arbnor Qoroviqi. Er ist allerdings fest für den Kader der 2. Mannschaft in der Verbandsliga vorgesehen.

Ein erstes Testspiel wurde gegen den Saarlandligisten Borussia Neunkirchen mit 2:4 verloren. Am Samstag folgte dann ein 4:0 (2:0)-Sieg beim Saarlandligisten VfB Dillingen. Die Tore erzielten Daniel Dahl, Jan Reiplinger, Tim Schäfer sowie Segej Littau. „Dillingen war keinesfalls schwach, aber unsere Spieler haben das gut gemacht. Ich denke, es war für beide Mannschaften ein guter Test“, meinte Lahm.      Er war zuletzt krankgeschrieben und wurde von Dahl gut vertreten. Am kommenden Samstag gastiert der FSV um 15 Uhr beim FC Homburg II. Und am Sonntag, 18. Februar, soll es noch um 14.30 Uhr einen Test beim Ligarivalen FV Eppelborn geben.  „Es wird schon schwer, Platz fünf zu halten“, meint der Trainer. Ihm steht ab sofort wieder Dahl zur Verfügung, der seine Verletzung im Adduktorenbereich auskuriert hat. Beim früheren Stammtorhüter Philip Luck dauert es nach seinem Achillessehenriss dagegen noch etwas, bis er angreifen kann. Somit bleibt weiterhin Mirko Gerlinger vor Oliver Habelitz die Nummer eins.

Vor dem FSV stehen noch sehr viele interessante Aufgaben. So ist auch die Chance riesengroß, durch einen Sieg beim Verbandsligisten SV Habach das Saarlandpokal-Halbfinale zu erreichen. Gespielt wird am Mittwoch, 14. März, um 19 Uhr.