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Erlebnisse und Folgen des Ersten Weltkrieges

Der Verkehrsverein Mandelbachtal lädt zu seiner Ausstellung „1914/18 – Erster Weltkrieg“ ins Rathaus ein. Foto: Nicole Weinrank
Der Verkehrsverein Mandelbachtal lädt zu seiner Ausstellung „1914/18 – Erster Weltkrieg“ ins Rathaus ein. Foto: Nicole Weinrank FOTO: Nicole Weinrank
Homburg. Vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs 1914-1918 und seiner Entwicklung besonders vor hundert Jahren in der Region wird eine Ausstellung gezeigt. Sie ist im Rathaus Ormesheim noch bis Ende August zu sehen. red

Der Verkehrsverein Mandelbachtal lädt während der Sommerferien zu seiner Ausstellung "1914/18 - Erster Weltkrieg" im Rathaus der Gemeinde in Ormesheim ein. Gezeigt wird die Ausstellung "Mitten in Europa - Der Erste Weltkrieg", die vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VdK) erstellt wurde, ergänzt um die Ausstellung "Der Erste Weltkrieg - Zwischen Grenzgebiet und Heimatfront" des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz. Außerdem werden Exponate der Mandelbachtaler Heimatvereine und Arbeitsgemeinschaften aus dieser Zeit gezeigt. Anhand von Dokumenten, Fotografien, Landkarten und Schaubildern werden die Ursachen des Ersten Weltkrieges, der vor 100 Jahren auch in unserer Region tobte, sein Verlauf und die Folgen insbesondere für die Menschen in unserer Region dargestellt. Wie der Verkehrsverein weiter mitteilt, waren die Saargegend und die Pfalz während des gesamten Ersten Weltkrieges Durchmarschregion und Etappe, und überall entstanden Lazarette. Die Versorgungslage verschlechterte sich ständig. Im Frühjahr 1915 wurde zuerst das Brot rationiert, danach weitere Nahrungsmittel und der Winter 1916/17 war für die Bevölkerung ein Hungerwinter. Ein wichtiges Thema der Ausstellungen seien auch die technischen Neuerungen, die dem Krieg den Charakter einer menschenverachtenden Materialschlacht gaben: Maschinengewehre, Flugzeuge, U-Boote, Panzer und nicht zuletzt Giftgas führten zu einer völlig neuen Wahrnehmung des Krieges durch die Soldaten, die Folgen der neuen Waffen waren grauenvoll.



Die Ausstellung kann in den Sommerferien während der Öffnungszeiten des Rathauses noch bis Freitag, 26. August: vormittags von Montag bis Freitag jeweils von 8.30 bis 12 Uhr, nachmittags am Montag und Donnerstag von 13 bis 15.30 Uhr sowie am Mittwoch von 13 bis 17.30 Uhr. Eintritt frei.