| 20:28 Uhr

Ehrung für Schneider
Engagement ein ganzes Leben lang

Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (links) gratuliert Manfred Schneider zum Erhalt der Bundesverdienstmedaille.
Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (links) gratuliert Manfred Schneider zum Erhalt der Bundesverdienstmedaille. FOTO: Bernhard Reichhart/Stadt Homburg
Homburg. OB Schneidewind würdigt Bundesverdienstkreuzträger Manfred Schneider. Von red

Im Rahmen des Dankeschön-Festes der Landesarbeitsgemeinschaft Pro Ehrenamt in der Sporthalle der Gemeinschaftsschule Heusweiler hat der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Jürgen Lennartz, vor kurzem den Bundesverdienstorden an sechs ehrenamtlich tätige Persönlichkeiten überreicht. Zu den Bürgern, die mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet wurden, zählte auch Manfred Schneider aus Homburg (wir berichteten).



Der Sozialdemokrat, der kürzlich seinen 70. Geburtstag feiern konnte,  engagiert sich kommunalpolitisch und im sozialen Bereich. Zehn Jahre lang war er im Kreistag. Seit 23 Jahren ist er der Ortsvertrauensmann für den Homburger Ortsteil Schwarzenbach. Darüber hinaus ist der Diplom-Sozialwirt Schiedsmann in Homburg und ehrenamtlicher Richter am Sozialgericht in Saarbrücken. Als stellvertretender Kreisvorsitzender des Wohlfahrtsverbandes Awo unterstützt er die Flüchtlingsarbeit und initiiert Spendenaktionen. Darüber war er fünf Jahre Vorsitzender des Obst- und Gartenbauvereins Schwarzenbach und ist aktuell auch noch Beisitzer im Sportverein.

Die Verleihung des Ordens nutzte Homburgs Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind, um dem 70-Jährigen im Rathaus zu dieser Auszeichnung zu gratulieren. „Manfred Schneider war Zeit seines Lebens ehrenamtlich engagiert“, würdigte er dessen jahrzehntelanges großes persönliches Engagement zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger: Vor allem die Tätigkeit als Schiedsmann habe „viel Zeit und Kraft gekostet“. Als Zeichen der Anerkennung überreichte Oberbürgermeister Schneidewind Manfred Schneider zwei Flaschen Bürgermeisterwein. „Es war mir immer wichtig, im Ort nahe am Volk zu sein“, sagte Schneider.