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Eintritt in eine neue Welt

So wie diese Mädchen erleben jedes Jahr viele Kinder gespannt den ersten Schultag. Foto: dpa
So wie diese Mädchen erleben jedes Jahr viele Kinder gespannt den ersten Schultag. Foto: dpa FOTO: dpa
Homburg. Noch sind Ferien. Doch in wenigen Tagen beginnt wieder die Schule. Für hunderte Mädchen und Jungen beginnt dann auch der viel zitierte Ernst des Lebens. Schon vorher fiebern viele Erstklässler dem Schulbeginn entgegen. fla

Dieser Tag wird ganz besonders. Die Augen erstrahlen. Neue Eindrücke müssen verarbeitet werden. Für die angehenden Grundschüler steht nämlich am Montag ihre Einschulung und somit auch ihr erster Schultag auf der Agenda. Im Leben der Abc-Schützen beginnt ein Abschnitt, den sie nur aus Erzählungen von Eltern oder Geschwistern kennen. Mit einem Ranzen und dem entsprechenden Equipment, wie Bunt- oder Filzstiften, begibt sich der Nachwuchs ab sofort jeden Morgen auf den Weg zur Schule. Die Polizei sorgt an den ersten Schultagen dafür, dass auf den Anfahrtswegen alles reibungslos verläuft und die Kleinen sicheren Fußes ihr neues Zuhause erreichen. Dabei kontrollieren die Beamten an den Schulen die Verkehrssituation. Zudem wirft die Polizei einen verstärkten Blick auf die Eltern, die in der Pflicht stehen den Nachwuchs auf der Fahrt entsprechend zu sichern. "Die Polizei hat sich sogar die Anmeldezahlen geben lassen, um optimal vorbereitet zu sein", sagt Jürgen Kruthoff, Pressesprecher der Stadt Homburg . Haben sich die Turbulenzen aus den Anfangstagen dann gelegt, kümmert sich anstelle der Polizei die Stadt um das Geschehen im Straßenverkehr an den Lehranstalten. Für die Stadt heißt es, den ruhenden Verkehr zu beobachten und Maßnahmen einzuführen, wenn die Sicherheit der Kinder durch parkende Autos beeinträchtigt wird. Zu diesen Maßnahmen zählt auch, dass die Stadt Plakate in der Umgebung der Schulen aufhängen lässt, die auf die Unerfahrenheit der kleinen Schüler im Umgang mit dem Straßenverkehr aufmerksam machen.



Eine weitere Möglichkeit besteht darin, an den Schulen eine temporäre Geschwindigkeitsbegrenzung einzuführen, wie es seit dem vergangenen Jahr an der Sonnenfeld-Grundschule der Fall ist. "Damals wurde zum Schutz der Kinder eine temporäre 30er-Zone eingeführt", erklärt Kruthoff. Das erfährt nicht nur bei den Eltern eine hohe Akzeptanz, sondern auch bei den übrigen Verkehrsteilnehmern. Laut Kruthoff tolerieren Autofahrer die Tempobeschränkung von morgens bis nachmittags eher als die Tatsache einer dauerhaften Beschränkung, wenn zu später Stunde ohnehin niemand mehr an den Zufahrtswegen der Schule anzutreffen ist.