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Fußball
„Eine enge Kiste“ – trotz Heimvorteil

Nachdenklich: Limbachs Trainer Alexander Ogorodnik. Schaffen die Limbacher noch den Klassenverbleib?
Nachdenklich: Limbachs Trainer Alexander Ogorodnik. Schaffen die Limbacher noch den Klassenverbleib? FOTO: Markus Hagen
LIMBACH/JÄGERSBURG. Der FC Palatia Limbach empfängt am Sonntag den auf Rang fünf platzierten Aufsteiger FC Lautenbach. Von Stefan Holzhauser

Während viele andere Mannschaften bereits seit zwei Wochen wieder um Punkte kämpfen, endet für den Fußball-Verbandsligisten FC Palatia Limbach erst an diesem Sonntag die lange Winterpause. Dann empfängt der aktuelle Tabellen-13. um 15 Uhr auf seinem Kunstrasenplatz den auf Rang fünf platzierten Aufsteiger FC Lautenbach. Das Hinspiel hatten die Limbacher nach zwei späten Treffern des FCL mit 2:4 verloren.


„Jein“, antwortet Limbachs Trainer Alexander Ogorodnik auf die Frage, ob er froh ist, dass es nun endlich wieder losgeht. „Wir hatten eine sehr durchwachsene Vorbereitung und werden am Sonntag mit Sicherheit noch nicht bei 100 Prozent stehen. Es gab viele kranke, verletzte und beruflich verhinderte Spieler. Von daher hat das neue Jahr leider genau so angefangen, wie das alte aufgehört hatte“, meint Ogorodnik.

Für Sonntag steht noch hinter dem Einsatz von vier Spielern ein Fragezeichen. Sascha Geisert wurden die Weisheitszähne gezogen. Jens Menzer und Dominik Klaus plagen sich mit Fußverletzungen herum. Und Sven Hüther zwickt es im Knie.

Trotz des Heimvorteils erwartet der Limbacher Trainer „eine enge Kiste“. Die Lautenbacher seien mit ihren vielen groß gewachsenen Spielern vor allem bei Standards brandgefährlich. Außerdem sei der Aufsteiger eine äußerst robuste Mannschaft. Hinzu käme, dass die Lautenbacher bereits im Gegensatz zu den Limbachern Spielpraxis unter Wettbewerbsbedingungen gesammelt hätten. So konnten sie am vergangenen Sonntag zu Hause den Tabellenzwölften VfB Theley mit 3:2 in die Knie zwingen. „Wir wollen die Klasse halten – und das möglichst frühzeitig. Von daher sind am Sonntag Wille und Einsatzbereitschaft gefragt“, stellt Ogorodnik klar.

Der Tabellenneunte FSV Jägersburg II gastiert am Sonntag um 17 Uhr auf Kunstrasen in Ballweiler bei der auf Rang vier platzierten SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim. „Uns liegen diese Spiele, wenn der Gegner selbst die Offensive sucht. Von daher hoffe ich in Ballweiler auf ein gutes Ergebnis, auch wenn wir natürlich Außenseiter sind“, sagt Jägersburgs Vorsitzender Werner Finken. Beim FSV fehlen derzeit Julian Schneider (Kreuzbandriss), Jan Fickinger (Schilddrüse) und Lukas Schmitz (Grippe). Der Aufsteiger hatte sich bei der 1:2-Hinspielniederlage gegen die SG sehr gut aus der Affäre gezogen. „Das Ergebnis war unglücklich für uns“, betont Finken.