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Eine Brücke zur Geschichte

Homburg. Der Waldpark Schloss Karlsberg entwickelt sich weiter. In den kommenden Wochen und Monaten sind zwei Projekte im Vordergrund der Bemühungen von Saarpfalz-Kreis und Stadt Homburg, die in Kooperation das barocke Erbe vor den Toren Homburgs Stück für Stück pflegen, restaurieren und der Öffentlichkeit damit wieder zugänglich und im wahrsten Sinn des Wortes begreifbar machen wollen

Homburg. Der Waldpark Schloss Karlsberg entwickelt sich weiter. In den kommenden Wochen und Monaten sind zwei Projekte im Vordergrund der Bemühungen von Saarpfalz-Kreis und Stadt Homburg, die in Kooperation das barocke Erbe vor den Toren Homburgs Stück für Stück pflegen, restaurieren und der Öffentlichkeit damit wieder zugänglich und im wahrsten Sinn des Wortes begreifbar machen wollen. Dies teilte der Pressesprecher des Saarpfalz-Kreises, Udo Steigner, mit.Demnach geht das Tosbecken an den Schwanenweihern Stück für Stück seiner Fertigstellung entgegen. Die Neugestaltung, die sich die Stiftung Karlsberger Hof zur Aufgabe gestellt hat, sieht unter anderem vor, die spätbarocke Beckenfassung mit darzustellen.Und schließlich kann noch ein Herzenswunsch von Landrat Clemens Lindemann in Erfüllung gehen: Bald sollen der Wiederaufbau der Brücke auf die kleine Insel im Karlsberg Weiher beginnen. Zusammen mit der Stadt Homburg hat man sich dieses Projekt auf die Fahnen geschrieben. Die Brücke existierte in den 40er und 50er Jahren. Nun soll eine kleine Brücke - höchstwahrscheinlich aus Holz - wieder eine Verbindung zur Insel herstellen. Damit hätte der Karlsberg Weiher eine kleine Attraktion mehr. "Eine Attraktivitätssteigerung, die unserem gemeinsamen Projekt von Stadt und Kreis sehr gut zu Gesicht steht", unterstreicht Landrat Lindemann die Bemühungen der beiden Verwaltungen, diese Holzbrücke kostengünstig zu bauen. "Ich bin mir sicher, dass OB Schöner und ich - wie viele weitere Bürger - noch in diesem Jahr über die Brücke flanieren werden." red



HintergrundIm November 2008 haben der Saarpfalz-Kreis, die Kreisstadt Homburg, der SaarForst und das saarländische Ministerium für Umwelt einen Kooperationsvertrag geschlossen, um "die kulturhistorischen Relikte des ehemaligen Residenzschlosses und die dazu gehörigen Garten- und Parklandschaften des Herzogs Karl II. August zu erhalten und wieder erlebbar zu machen". Hierzu soll unter anderem eine Grundinfrastruktur mit Wegen, Parkplätzen und Informationspunkten aufgebaut werden. red