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| 20:37 Uhr

Handball
Ein wichtiger Schritt Richtung Titel

Lukas Glück von der HWE Homburg (am Ball) setzt sich hier gegen die Zweibrücker Abwehr durch.
Lukas Glück von der HWE Homburg (am Ball) setzt sich hier gegen die Zweibrücker Abwehr durch. FOTO: Horst Klos (Klosfoto) / Klos Horst
Homburg. Handballer der HWE Homburg schlagen in der Saarlandliga den Tabellenzweiten SV 64 Zweibrücken klar mit 33:24 Von Mirko Reuther

Die Handballer der HWE Homburg haben auf dem Weg zur Saarlandliga-Meisterschaft ein weiteres Hindernis souverän aus dem Weg geräumt. Im Spitzenspiel gegen den als Tabellenzweiten angereisten SV 64 Zweibrücken II gewann Homburg am Samstagabend zu Hause deutlich mit 33:24 (15:12). Die HWE führt die Tabelle nun mit vier Punkten vor dem HSV Merzig/Hilbringen an. Homburg hat zudem eine Partie weniger bestritten als Merzig. „Es war ein Vorteil, dass die 1. Mannschaft von Zweibrücken parallel ein wichtiges Spiel hatte. Wenn man vergleicht, welche Spieler letzte Woche für Zweibrücken auf dem Platz standen, mussten wir heute nicht gegen die stärkste SV-Truppe ran“, sagte Homburgs Linksaußen Lukas Glück. Er ergänzte: „Wir können trotzdem zufrieden sein. Die Abwehr stand gut und wir sind das Zweibrücker Tempospiel mitgegangen.“

In der Anfangsphase sahen rund 150 Zuschauer im Sportzentrum Erbach noch eine Partie auf Augenhöhe. Insbesondere mit dem flinken SV-Spielmacher Felix Dettinger hatte die HWE ihre liebe Mühe. Zudem nahmen die Gäste Homburgs Spielertrainer Thomas Zellmer mit einer Manndeckung aus dem Spiel. Nach 17 Minuten führte Zweibrücken mit 7:6. Doch Homburg schlug zurück. Nikolai Omlor glich mit einem Rückraumtreffer zum 7:7 aus. Lukas Glück brachte die Gastgeber nach einem Tempogegenstoß mit 8:7 in Führung. Als in der ersten Halbzeit noch zwei Sekunden zu spielen waren, bekam Homburg einen Einwurf auf Höhe der Torauslinie. „Da passiert nichts mehr“, dachte sich wohl die Mehrheit der Zuschauer im Sportzentrum. HWE-Spieler Hendrik Schmidt sah das anders und jagte den Ball aus spitzem Winkel aus der Hüfte genau unter die Latte. Mit einer 15:12-Führung für die Hausherren wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause konnte Zweibrücken den Rückstand zunächst leicht verkürzen (16:14). Doch danach spielte nur noch die HWE. Die Gäste waren mit der Empfehlung von 425 Toren in 14 Ligaspielen angereist (Ligabestwert) – vom Zweibrücker Angriffswirbel war in der zweiten Halbzeit aber nichts zu sehen. Die Abwehr der Homburger erkämpfte einen Ball nach dem anderen und leitete sofort schnelle Gegenstöße ein, die die Hausherren vorne sicher im Tor unterbrachten. Mit einem feinen Heber von Linksaußen brachte Glück die HWE in der 37. Minute mit 20:15 in Führung. Nach einem langen Pass von HWE-Torwart Tobias Krumm schraubte Glück den Vorsprung auf 27:18 in die Höhe. Der Homburger Linksaußen war mit neun Treffern bester Torjäger seiner Mannschaft. „In der entscheidenden Phase nach der Pause haben wir Zweibrücken überrumpelt“, freute sich der der Top-Torschütze.

Zehn Minuten vor dem Ende sorgte Methi Durmishi vom Kreis für die erste Zehn-Tore-Führung der Homburger (29:19). In der Schlussphase ließ es die HWE lockerer angehen und vergab einige freie Würfe. Die Gäste betrieben noch ein wenig Ergebniskosmetik. Am klaren Heimsieg der HWE änderte sich aber nichts mehr.

Beobachter der Partie war Christian Schöller, der Trainer des TV Niederwürzbach. Beim TVN muss Homburg am kommenden Samstag um 18 Uhr auswärts ran. Der amtierende Saarlandliga-Meister ist derzeit Vierter und hat in der heimischen Würzbachhalle seit fast vier Jahren nicht mehr verloren. Mitte März tritt Homburg dann beim neuen Tabellenzweiten HSV Merzig/Hilbringen an. Die beiden Spiele sind für die HWE auf dem Papier die letzten möglichen Stolperstein auf dem Weg zur Meisterschaft. Lukas Glück warnte: „Es klingt banal. Aber wir müssen in jedem Spiel aufpassen. Wir sind bei der HSG Saarbrücken gestolpert und haben uns auch letzte Woche bei der HSG Nordsaar schwergetan. Wir können es uns nicht leisten, irgendeinen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen.“ Dennoch glaubt der Linksaußen auch beim heimstarken TV Niederwürzbach an einen Sieg: „Es wird schwerer als heute, aber wir haben beim Sieg im Hinspiel gut ausgesehen und fahren sicher nicht dorthin um zu verlieren.“

HWE-Tore: Lukas Glück (9), Philipp Daume, Nikolai Omlor, Hendrik Schmidt (je 4), Methi Durmishi, Michael Mathieu (je 3), Johannes Pelletier, Thomas Zellmer, Sebastian Mathieu (je 2)