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Ehrenamtliche Leselernhelfer für Grundschüler gesucht

Homburg. Kinder, für die das Lesen zum Stolperstein werden könnte, zwanglos fördern: Darum geht es, wenn Leselernhelfer ab dem Schuljahr 2015/2016 in Homburger Grundschulen eingesetzt werden. Ein Kurs bereitet sie darauf vor. red

Wer selbst gerne liest und sich vorstellen kann, einen jungen Menschen mit dieser Begeisterung anzustecken, der kann Kinder beim Lesenlernen unterstützen. Leselernhelferinnen und -helfer sind ein- bis zweimal wöchentlich ehrenamtlich an Schulen tätig und unterstützen dort, in Absprache mit dem Lehrer, förderbedürftige Schüler in individueller Einzelförderung zunächst in ihrem Leselernprozess. Darüber hinaus lesen sie mit ihnen altersgemäße Texte und sprechen über das Gelesene, um das Textverständnis zu üben. Darauf weist die Stadt Honburg hin. Eine pädagogische Ausbildung sei nicht erforderlich, lediglich Freude am Umgang mit Kindern, Spaß am Lesen und an Sprache, sowie Geduld und die Fähigkeit, zuhören zu können.

Im Rahmen des Pilotprojekts "Netzwerk Lesekompetenz Homburg " bildet das Landesinstitut für Pädagogik und Medien in Kooperation mit der Stadt Homburg und dem Lions-Club Homburg ehrenamtliche Leselernhelfer aus, die ab dem kommenden Schuljahr 2015/16 Schüler an den Homburger Grundschulen unterstützen. Als Referentin konnte Irina Claren (www.leselernhelfer-suedwestpfalz.de ) gewonnen werden, die über langjährige Erfahrung in der Ausbildung von Leselernhelfern verfüge, hieß es in einer Mitteilung weiter. Im Mittelpunkt des Kurses am 18. und 19. Juli von 9 bis 17 Uhr im Edelhaus in Schwarzenacker geht es unter anderem darum, zunächst einmal den Begriff des Ehrenamts "Leselernhelfer" zu erklären und dessen Aufgaben, Möglichkeiten und Grenzen abzustecken, sowie Rechtliches anzusprechen. Es gibt zudem Leseexperimente und Selbsterfahrungstests. Vermittelt werde zudem die Stufen der Leseentwicklung, den Leseaufbau sowie Hürden und Probleme beim Lesen (lernen).

Weitere Infos und Anmeldung: Karolina Engel vom Landesinstitut für Pädagogik und Medien unter Tel. (0 68 97) 7 90 82 14 sowie per E-Mail: kengel@lpm.uni-sb.de.