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Eintritt frei
Dreimal Roots-Rock-Americana bei Mandy’s Lounge

 Bucky Hayes macht am heutigen Donenrstag den Auftakt.
Bucky Hayes macht am heutigen Donenrstag den Auftakt. FOTO: Ron Hester
Homburg. () Mandy‘s Lounge präsentiert von Donnerstag bis Samstag einen Roots-Rock-Americana Hattrick: Am Donnerstag, 14. Februar, betritt der US-Amerikaner Bucky Hayes im Rahmen seiner zweiten Europa-Tournee, die kleine Bühne in der Vorstadt.

Bucky`s Shows im New Yorker In-Club „Rockwood Music Hall“ sind stadtbekannt. Fans und Musiker lieben seine Konzerte. Diese Energie bringt er nun zum zweiten Mal auch auf deutsche Bühnen. Passend zu seinem Americana-lastigen Sound wurde er in Nashville geboren und wuchs später in Florida und Atlanta auf. Er liebte die Grateful Dead, kaufte sich seine erste Gitarre mit 14, er sah die Allman Brothers und verliebte sich in ihren Sound.


Der Weg seines Lebens veränderte sich dramatisch und er spielte einen Sommer lang auf den Straßen amerikanischer Städte, um seine Musik endlich einem Publikum zu präsentieren, seine schier unbegrenzte künstlerische Energie heraus zu lassen. Bucky zog es nach New York, wo er zunächst Open-Mic-Auftritte spielte, dann seine erste Band Bucky Hayes & The Radio gründete, um dann als Bucky Hayes & The Commonwealth mit seinem 2016 veröffentlichten Album „100 miles to maicon“ durch die USA zu touren.

Am Freitag, 15.Februar, kommt mit dem Berliner Gitarristen Baby Kreuzberg ein alter Bekannter in Mandy’s Lounge. Die sich stetig vergrößernde saar-pfälzer Fangemeinde freut sich auf Americana, Road-Folk, Rock und Blues mit dem Berliner Ausnahmemusiker Baby Kreuzberg. Acht Solo-Alben hat der Gitarrist und Sänger Marceese Trabus alias Baby Kreuzberg seit 2010 veröffentlicht. Im Oktober 2014 legte der Kreuzberger Hans-Dampf-in-allen-Gassen seinen Longplayer „A-Ramblin‘ And A-Howlin“ vor und ging zurück zu den Wurzeln des Rock ’n’ Roll. Americana, Blues, Country und sogar Bluegrass mag man den rauen Klängen des Albums entnehmen.



Mit seinem Anfang 2015 veröffentlichten zweiten Kiss-Tribut-Album „Have love, will travel“ war der Berliner Gitarrist sogar für den Preis der deutschen Schallplattenkritik in der Rubrik „Folk & Singer/Songwriter“ nominiert. Mittlerweile hat er die Fünfte von zwölf geplanten Kiss-Tribut-Alben veröffentlicht. Damit auch seine Kinder verstehen, was er singt, macht er auch Lieder auf Deutsch und das Bandprojekt „Raketen Erna“ ins Leben gerufen. Hier präsentiert er Bouletten Beats aus Berlin für klein und groß.

Im November 2016 veröffentlichte er mit „Twang Twang“ sein vorerst letztes Album. Mehr oder weniger ständig auf Tour zieht der handsome fellow mit seiner Gitarre durchs Land, dazu als Spezialzutaten ein ungemein abgezocktes Gitarrenspiel und leidenschaftlicher Gesang, der von ganz tief drinnen kommt.

Hinter diesen Kompositionen des Musikers steckt ein Songwriter, ein Großstadtcowboy mit Gitarre, der über das schreibt, was er sieht, heißt es in der Mitteilung weiter. In unzähligen Shows spielte er, unter anderem für Chadwick Stokes, Gaz Coombes, Christopher Paul Stelling, The Handsome Family und Go Go Berlin (dk) und auf dem Pure & Crafted Festival. Live spielt er mittlerweile seit über 20 Jahren.

Zum Wochenabschluss kommt am Samstag, 16. Februar, Martin Praetorius zu seinem Debut nach Homburg. Es ist einige Zeit her seit der Veröffentlichung von Martin Praetorius letztem Album „Affairs of the Heart“. Zeit, die die Inspiration für sein Folgealbum schuf, während der in Essen geborene Singer-Songwriter unterwegs war.

Er tourte in Skandinavien, Irland, England und Schottland, spielte beim Edinburgher Fringe Festival und genoss Songwriting-Retreats auf abgelegenen Inseln, wo er musikalische und lyrische Ideen mit anderen Songwritern austauschte und mit vielen Gleichgesinnten zusammen arbeitete.

Jetzt führt ihn seine Reise in die Homburger Vorstadt, wo er u.a. zwölf neue Songs aus seinem aktuellen Album „Tales from the feverworld“ mitbringt.

Martin Praetorius hat die Lektionen, die er von seinen Reisen gelernt hat, in sein neues Album aufgenommen, das irgendwo in der Grauzone zwischen Roots-Rock, Folk, Americana und einigen keltischen Einflüssen liegt. Obwohl Martin Praetorius von vielen der großen Songwritern inspiriert ist, präsentiert er seinen eigenen Stil und singt Kurzgeschichten, die direkt ins Herz zielen. Alle Veranstaltungen beginnen bei freiem Eintritt um 20 Uhr.