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Dieter Geimer spendet 6000 Euro Geburtstagsgeld

 Aus den Händen von Dieter Geimer (rechts) erhielt Professor Sven Gottschling die Spende von 6000 Euro. Foto: Thorsten Wolf
Aus den Händen von Dieter Geimer (rechts) erhielt Professor Sven Gottschling die Spende von 6000 Euro. Foto: Thorsten Wolf FOTO: Thorsten Wolf
Homburg. Mit der Zuwendung unterstützt der Chef des Homburger Autohauses die Palliativstation am Universitätsklinikum. thw

Als der Homburger Unternehmer Dieter Geimer vor einigen Tagen seinen 70. Geburtstag feierte, da hatte er an seine Gäste eine Bitte: Keine Geschenke, stattdessen eine Spende zu Gunsten der Palliativ-Medizin am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) in Homburg. Geimers Bitte wurde erhöht, jetzt konnte er satte 6000 Euro an Professor Sven Gottschling, den Leiter des Zentrums für Palliativmedizin und Kinderschmerztherapie, übergeben.


Die Entscheidung, die Spende genau dorthin zu richten, begründete Geimer im Gespräch mit unserer Zeitung so: "Ich habe den Vortrag ,Fragen an den Autor' von Professor Gottschling hier in Homburg gehört. Dort hat er über seine Arbeit geredet. Und deswegen wussten wir, wie das Ganze aussieht und wo eine Spende hingeht. Das hat uns überzeugt." An diesem Punkt machte Gottschling deutlich, dass der Förderverein für altersübergreifende Palliativ-Medizin als Empfänger der Spende rein auf ehrenamtlicher Basis arbeite. "Jeder einzelne Spenden-Euro geht deswegen direkt zu den Menschen."

Gottschling nannte die Spende von Geimer eine "der höchsten Einzelspenden, die wir erhalten haben". Natürlich seien auch kleinere Spenden wichtig, "aber eine solche Summe ist schon grandios, weil mit ihr ganz andere Dinge möglich sind. Diese Spende passt auch jetzt zeitlich sehr gut, weil wir kürzlich erfahren haben, dass wir unsere vor kurzem eröffnete Station am Uniklinikum aufstocken werden". Man habe inzwischen eine Warteliste für Patienten und sei aktuell auch wieder auf der Suche nach weiterem Personal.



"Für diese Erweiterung brauchen wir dann noch einiges für unsere Patienten." So gehe es auch grundsätzlich darum, erläuterte Gottschling, die neue Station "wohnlich, würdevoll und schön zu gestalten, damit sich die Menschen dort so wohl fühlen können, wie irgend möglich".

Angesprochen auf die von ihm nun aktuell angekündigte Erweiterung der Palliativ-Station am UKS von zehn auf zwölf Betten, verdeutlichte Gottschling, dass dies nun schneller geschehen müsse als ursprünglich geplant. "Ab April/Mai werden wir dann mit zwölf Betten ausgestattet sein. Und der Bedarf ist noch größer, aktuell haben wir neun Menschen auf der Warteliste."