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Drei soll es in Homburg geben
Die erste von drei Ladesäulen für E-Bikes wurde eingeweiht

In Beeden wurde eine Ladestation für E-Bikes eingeweiht. Mit dabei waren (von links) Stephan Bentz, Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind, Christoph Zielger und Gregor Fricker sowie Verantwortliche der Fischerhütte. Insgesamt soll es drei solcher Stationen in Homburg geben.
In Beeden wurde eine Ladestation für E-Bikes eingeweiht. Mit dabei waren (von links) Stephan Bentz, Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind, Christoph Zielger und Gregor Fricker sowie Verantwortliche der Fischerhütte. Insgesamt soll es drei solcher Stationen in Homburg geben. FOTO: Jürgen Kruthoff
Homburg. Die Stadt Homburg hat mit dem Bau von Energieladesäulen für E-Bikes begonnen und damit auf den Trend zum Elektrorad passend zur beginnenden Radfahrsaison reagiert. Am vergangenen Donnerstag wurde die erste von drei Ladesäulen für E–Bikes im Stadtgebiet Homburg an der Fischerhütte in Beeden in Betrieb genommen (wir berichteten kurz). red

Die Stadt Homburg hat mit dem Bau von Energieladesäulen für E-Bikes begonnen und damit auf den Trend zum Elektrorad passend zur beginnenden Radfahrsaison reagiert. Am vergangenen  Donnerstag wurde die erste von drei Ladesäulen für E–Bikes im Stadtgebiet Homburg an der Fischerhütte in Beeden in Betrieb genommen (wir berichteten kurz).


An dem beliebten Ausflugsziel in Beeden traf sich Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind mit dem im Rathaus zuständigen Stephan Bentz und Jürgen Simon vom Tiefbau der Stadt, Christoph Zielger und Gregor Fricker von der Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung aus Saarbrücken (GIU), die die Ladestation errichtet hatten, sowie den Verantwortlichen der Fischerhütte.

Der OB erklärte, dass es in Homburg zunächst drei Ladesäulen geben wird, schreibt die Stadt. Neben dem Standort an der Fischerhütte in Beeden wurde bereits eine weitere Station am La-Baule-Platz/historischen Marktplatz, in der Nähe des Wappenbrunnes, installiert, eine weitere Säule wird in Jägersburg am Brückweiher errichtet werden. Diese Säule lasse noch einige Wochen auf sich warten, da zunächst das neue Hotel fertig sein soll,  um den dortigen Bauleuten nicht in die Quere zu kommen.



An jeder Säule können gleichzeitig vier Fahrräder geladen werden. Der Strom dafür werde derzeit noch  kostenlos zur Verfügung gestellt. In den Ladefächern der Säule kann der Akku samt Ladegerät, Helm und Rucksack verstaut werden und durch Vergabe eines frei gewählten vierstelligen Codes verschlossen werden, betonte der OB. Den Code sollte man sich natürlich gut merken, da man ihn später zur Öffnung des Faches wieder verwenden muss, ergänzte Stephan Bentz.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt gibt es für E-Bikes noch keine Vereinheitlichung für den Ladestecker, was sich aber in naher Zukunft ändern werde. Wenn dies auf EU–Ebene geschehen ist, kann dieser Stecker an den Säulen nachgerüstet werden, so Christoph Ziegler. Bis dahin müssen die Radlerinnen und Radler ihre eigenen Ladegeräte mit sich führen und in den Energiesäulen einstecken.

Die Gesamtkosten der drei Ladesäulen, belaufen sich auf 72 000 Euro, von denen das Land über eine 80-prozentige Förderung zum Klimaschutz einen Anteil von 54 200 Euro übernimmt. Die Ladesäulen und die Überdachung wurden beziehungsweise werden durch die GIU errichtet.