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„Der Verein darf einfach nicht zugrunde gehen“

Neu beim TuS Wörschweiler (oben v. li.): Trainer Uwe Pitz, Pascal Müller, Lukas Kirchner. Unten von links: Dorian Loftin, Fabian Mayer und Marcel Noé. Foto: sho
Neu beim TuS Wörschweiler (oben v. li.): Trainer Uwe Pitz, Pascal Müller, Lukas Kirchner. Unten von links: Dorian Loftin, Fabian Mayer und Marcel Noé. Foto: sho FOTO: sho
Wörschweiler. Trotz der oft kurzfristigen Abgänge von vielen Spielern geht es beim Kreisligisten TuS Wörschweiler weiter. Die erste Belohnung für diesen Durchhaltewillen gab es schon am vergangenen Sonntag, da gewann das Team von Spielertrainer Uwe Pitz zu zehnt mit 1:0 gegen Union Homburg. sho

Im Verlauf der Sommervorbereitung hatte es beim TuS Wörschweiler zwischenzeitlich nach einer Abmeldung aus der Fußball-Kreisliga A Bliestal ausgesehen. "Wir hatten sehr viele - größtenteils sehr kurzfristige - Abgänge zu verkraften. Doch dann haben wir uns gesagt, der Verein darf einfach nicht zugrunde gehen", sagt Spielertrainer Uwe Pitz und ergänzt: "Ganz wichtig war dann die Neuverpflichtung von Marco Liurno. Er war zuvor Spielertrainer beim nun abgemeldeten SV St. Ingbert II und konnte uns mit seinen guten Kontakten weiterhelfen."


Dennoch steht die Pitz-Elf vor einer schweren Runde, denn fast sämtliche bisherigen Leistungsträger haben dem TuS den Rücken zugekehrt. In den beiden ersten Saisonspielen bekam Wörschweiler gerade so eine Mannschaft zusammen, die dann beim SV Kirkel (0:12) und zu Hause gegen den FC Viktoria St. Ingbert II (0:8) jeweils unterging.

Umso erfreulicher für Pitz war der jüngste 1:0-Heimsieg gegen den SC Union Homburg und der damit verbundene Sprung auf Rang zehn. "Was meine Mannschaft am vergangenen Samstag geleistet hat, ist wirklich aller Ehren wert. Wir waren klarer Außenseiter und hatten nur elf Mann zur Verfügung", meint Pitz. Das Tor des Tages fiel bereits nach acht Minuten durch Daniel Keller. In der 25. Minute musste TuS-Akteur Denis Behlmann wegen Knieproblemen vom Platz. So musste die Heimelf die restliche Spielzeit mit nur noch zehn Mann bestreiten. "Wir haben verdient gewonnen - das war ein Sieg der Moral", freute sich Pitz.



Kein genaues Saisonziel

Aufgrund der besonderen Situation verzichtet Pitz dieses Mal auf ein genaues Saisonziel. "Bei uns geht es vielmehr darum, die völlig neu formierte Mannschaft schnellstmöglich zu einem verschworenen Haufen zu machen. Ich bin froh, dass wir nun länger frei haben", betont der Trainer.

So geht es für den TuS aufgrund des durch die Abmeldungen von Olympia Calcio Neunkirchen II und vom FC Niederwürzbach total zerstückelten Spielplans erst am Sonntag, 11. September, weiter. Dann gastiert um 15 Uhr der FC Palatia Limbach II in Wörschweiler . Die Zeit bis dahin soll quasi als zweite Vorbereitung genutzt werden. Geplant sind auch noch Testspiele bei Borussia Neunkirchen III (Dienstag, 30. August, 19 Uhr) sowie bei der DJK Elversberg II (Sonntag, 4. September, 13.15 Uhr).

Zum Thema:

AUF EINEN BLICK Die Neuzugänge des TuS Wörschweiler : Markus Ackermann (Wiedereinsteiger), Marcel Noé (SV Kirkel), Dennis Behlmann (SG SVN Zweibrücken-Oberauerbach), Fabian Mayer (SG Thaleischweiler-Fröschen), Sascha Krämer (FC Homburg III), Dorian Loftin (SpVgg. Einöd-Ingweiler), Nico Jüngling (TuS Lappentascherhof), Lukas Kirchner (SV Beeden II), Pascal Müller (DJK Elversberg), Marco Liurno (SV St. Ingbert II). Abgänge: Marco Conrad, Nico Schott, Adrian Michala (alle SG SVN Zweibrücken-Oberauerbach), Moutos Moutlo, Ertzan Imprahim (SV Altstadt), Christian Pfeiffer (SV Genclerbirligi Homburg), Mustafa Valon, Tobias Stadlmayer, David Stadlmayer (alle Ziel unbekannt), Michael Werre (Karriere-Ende). sho