| 20:29 Uhr

Fußball
Der FCH kann doch noch verlieren

FCH-Trainer Jürgen Luginger ist derzeit sehr zufrieden.
FCH-Trainer Jürgen Luginger ist derzeit sehr zufrieden. FOTO: Andreas Schlichter
Völklingen. Der ungeschlagene Spitzenreiter der Fußball-Oberliga verliert ein Testspiel in Völklingen mit 0:2. Von Markus Hagen

Das Gefühl der Niederlage kennt der FC Homburg gar nicht mehr. Im Testspiel auf dem Kunstrasenplatz am Hermann-Neuberger-Stadion beim Regionalligisten SV Röchling Völklingen unterlag der ungeschlagene Spitzenreiter der Fußball-Oberliga allerdings mit 0:2. Während Völklingen überwiegend mit seiner Stammformation auftrat, hatte FCH-Trainer Jürgen Luginger mit David Salfeld, Christian Telch, Tom Schmitt, Tim Stegerer und Jan Eichmann nur fünf Stammspieler in der Startelf aufgeboten. Diese wurde nach drei Minuten überrascht, als Nico Zimmermann mit einem Heber die Gastgeber in Führung brachte. Beiden Mannschaften merkte man die Vorbereitungsphase an. Spielerisch lief wenig zusammen. Erst in den letzten 15 Minuten sorgten Standardsituationen des FCH für etwas Gefahr vor dem Völklinger Tor. Eine Ausgleichschance hatten die Homburger nicht. Torjäger Patrick Dulleck, der wegen einer Muskelverhärtung in der Wade nicht einsatzfähig ist, sowie der verletzte Innenverteidiger Alexander Hahn, der nach einer Leistenoperation gestern ins Teamtraining einstieg, waren nicht zu ersetzen. Auch Völklingen blieb vor dem Homburger Gehäuse harmlos, kam aber nach einem Eckball zum 2:0, den Moritz Zimmer in der 81. Minute markierte.



Das dritte Spiel innerhalb von fünf Tagen absolvierte der FC H beim
Regionalligisten TSV Schott Mainz. Der Gastgeber siegte mit 5:2 – begünstigt durch die schwache Schiedsrichterleistung. Der FCH führte durch Patrick Lienhard (8.) mit 1:0, lag aber zur Pause mit 1:3 hinten. Tim Stegerer verkürzte auf 2:3, aber im Gegenzug traf Mainz zum 4:2 und später zum 5:2. Wegen Schiedsrichterkritik sah FCH-Kapitän Christian Telch Mitte der zweiten Halbzeit die Rote Karte. FCH-Trainer Jürgen Luginger: „Meine Spieler sahen, dass es in der Regionalliga ganz anders zur Sache geht.“