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Handball
Debakel für den TV Homburg

Homburg. Aktuell, so hat es den Anschein, geht die Entwicklung des TV Homburg in die verkehrte Richtung. Eine fast blamable Leistung, vor allem in den ersten 30 Minuten, bescherte dem Handball-Oberliga-Aufsteiger die neunte Saisonniederlage. Von Lucas Jost

Nach der 19:32-Klatsche in Vallendar war das 23:33 gegen die HSG Worms die zweite Pleite infolge gegen Mannschaften, die im hinteren Teil der Tabelle stehen. Das Auftreten des TV Homburg wirft die Frage auf, ob er über die nötige Klasse für die RPS-Oberliga verfügt.


Vielleicht war es die Leichtigkeit des vom Druck befreiten Aufsteigers, was den TV Homburg in den ersten beiden Heimspielen gegen den TV 05 Mülheim (26:27) und die HSG Kastellaun/Simmern (24:27) zu starken Leistungen beflügelte. Denn wie der TV Homburg sein Heimspiel gegen die HSG Worms am Samstag herschenkte, ist schwer zu verstehen. Immerhin waren 120 Zuschauer in der Spiel- und Sporthalle in Homburg. Was die aber zu sehen bekamen, war schlichtweg schwach. Als wollte der TVH keine Gegenwehr leisten, ließ er die Gäste nach nur drei Minuten mit 0:4 davonziehen. Auch die direkte Auszeit von Spielertrainer Daniel Sorg brachte keine Besserung. Erst nach 14 Minuten erzielte Philipp Daume den vierten Treffer. Die Gäste hatten da schon zehn Mal getroffen. Zur Halbzeit war beim 10:21 bereits alles entschieden. Dass der Vorsprung bis zur Schlusssirene nicht weiter anwuchs, war der Tatsache geschuldet, dass Homburg minimal besser spielte und die Gäste nicht mehr so bedingungslos die Fehler ausnutzten. „Sie brauchten sich nicht besonders anzustrengen“, befand Handball-Abteilungsleiter Jörg Ecker, der fast schon erschrocken über den Auftritt seiner Schützlinge wirkte und von einer „desolaten“ Leistung sprach.