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St. Martin
Das Feuer ist immer ein tolles Ereignis

Regen, Feuer und ein Pferd: So gestaltete sich gestern das Fest zu Ehren von St. Martin auf dem Marktplatz
Regen, Feuer und ein Pferd: So gestaltete sich gestern das Fest zu Ehren von St. Martin auf dem Marktplatz FOTO: Sebastian Dingler
Homburg. Trotz des schlechten Wetters waren 300 Eltern mit Kindern zum Martinsumzug gekommen. Von Sebastian Dingler

Trotz unangenehmen Wetters mit Kälte und Nieselregen erfreute sich der traditionelle St. Martinsumzug in der Homburger Innenstadt großer Beliebtheit. Geschätzte 300 Eltern und Kinder waren gekommen, um hinter Reiter und Pferd eine Runde zu drehen: Durch die Eisenbahnstraße und Talstraße ging es über die Fruchthallstraße und Karlsbergstraße wieder zurück zum Marktplatz. Dort waren wie immer die großen Holzscheite aufgebaut, dann durfte die Feuerwehr zeigen, dass sie nicht nur löschen, sondern auch anzünden kann. Etwas schade war, dass die Pfarrkapelle Kirrberg unter der Leitung von Reiner Thörner nicht wie gewohnt am Umzug mitmachen konnte - die Instrumente wäre einfach zu nass geworden.



So standen die 15 jungen Musikanten unter der überdachen Marktplatzbühne und spielten dort die üblichen Melodien wie „Ich geh mit meiner Laterne“ und „Laterne, Laterne“. Der Geschäftsführer der veranstaltenden Homburger Kulturgesellschaft, Klaus Kell, erzählte die Geschichte von St. Martin, der einst seinen Mantel mit einem Bettler teilte - die Szene wurde für alle Besucher nachgespielt. Die siebenjährige Lea war vor allem von dem Pferd begeistert: „Das hat mir am besten gefallen.“ Ihr fünfjähriger Bruder Finn dagegen hatte nur Augen für das hoch in den Himmel prasselnde Feuer.