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Brot
Brot und Brötchen standen auf dem Prüfstand

Homburg/Blieskastel. Die Brotprüfung fand diesmal an ungewohntem Ort, in der Filiale der Kreissparkasse Saarpfalz in Homburg, statt. Von Markus Hagen

Die Kunden der Kreissparkasse Saarpfalz, die ins Foyer der Bank kamen, um ihre Bankgeschäfte zu erledigen, staunten nicht schlecht. An einer Ecke des Foyers war ein Stand aufgebaut, auf dem sich Brote und Brötchen stapelten. Daneben waren mit den beiden Bäckermeistern Gerhard Ecker aus Erbach und Brotprüfer Karl Ernst Schmalz vom Deutschen Brotinstitut dabei, Brote und Brötchen genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie jedes Jahr waren zur Brotprüfung Betriebe eingeladen, ihre Produkte überprüfen zu lassen. „Eine Qualitätsprüfung ist schon wichtig“, erklärt Schmalz. Bäckermeister und ihre Angestellten in den Backstuben erfahren dann, wie weit ihre Produkte sind, ob Verbesserungen möglich sind. Nach fünf Kriterien werden die Backwaren geprüft. Zunächst einmal: Das Aussehen. „Beim Kauf entscheidet schon der erste Blick aufs Brot oder auf das Brötchen“, erklärt Gerhard Ecker, Inhaber einer Bäckerei in Erbach. Klar, dass der Geschmack überzeugen muss, wenn das Produkt weiter verkauft werden soll.


Wichtig ist die Konsistenz der Brote und der Brötchen. Wie sieht es innen in der Backware aus? Locker und flockig soll das Innere des Brötchens sein. Zu labbrig aber auch nicht. Die Kruste wird ebenso bewertet, wie auch die Stabilität der Brotsorten und Brötchen. Schmalz: „Für alle diese Kriterien gibt es Punkte.“ An diesem Tag reichten drei Bäckereien mit Gerhard Ecker aus Erbach, Bäckerei Lenert aus Blieskastel und Bäckerei Hans Kassel aus Friedrichsthal insgesamt 22 Brotsorten und sieben Brötchensorten ein. Über 80 Prozent der Waren erhielten eine Qualitätsauszeichnung des Deutschen Brotinstitutes. „Schade, dass nur drei Betriebe mitmachten“, bedauert Karl Ernst Schmalz. Im letzten Jahr waren immerhin noch wenigstens fünf Bäckereien dabei.