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Bestmögliche Qualität in der Versorgung von Patienten

Homburg. Das Universitätsklinikum in Homburg ist gegenwärtig eines von bundesweit nur 14 Kompetenzzentren für die chirurgische Erkrankungen der Leber. Die verantwortlichen Mediziner sind sehr stolz auf diese Auszeichnung. thw

Das Homburger Universitätsklinikum kann einen weiteren Titel auf seiner Haben-Seite verbuchen: Seit Dezember 2014 ist man Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen der Leber . Gestern verdeutlichten Professor Matthias Glanemann, Direktor der Klinik für Allgemeine Chirurgie , Professor Frank Lammert, Direktor der Klinik für Innere Medizin II und Professor Wolf-Ingo Steudel als Ärztlicher Direktor des UKS vor dem Hintergrund dieser Auszeichnung deren Bedeutung. "Ich freue mich, dass wir heute ein Thema aufgreifen, das wir am UKS über viele Jahre verfolgt haben, nämlich die große Leberchirurgie." Das entspreche, so Steudel, auch genau dem Anforderungsprofil an das UKS, denn "ein Universitätsklinikum soll sich mit schweren Erkrankungen beschäftigen, dazu gehört die Leberchirurgie."

Glanemann räumte ein, dass sich eben die Möglichkeiten in der chirurgischen Behandlung schwerer Lebererkrankungen in den zurückliegenden Jahren verbessert hätten. Trotzdem sei dieses Feld aber immer noch sehr anspruchsvoll. "Es ist deswegen nach wie vor unser Anliegen, diese Leberchirurgie auf höchstem Niveau und bester Qualität anzubieten." Deswegen hat sich schon seit Jahrzehnten die entsprechende Fachgesellschaft Gedanken gemacht und hat Kompetenzzentren ins Leben gerufen." Mit diesen Zentren, so Glanemann, wolle man eine bestmögliche Qualität in der Versorgung von Patienten. Aus seiner Zeit in der Berliner Charité habe er viele Erkenntnisse in der Leberchirurgie mit nach Homburg gebracht - die hätten letztendlich auch dazu geführt, sich für eine Zertifizierung als Kompetenzzentrum anzumelden. "Wir wurden dann von unabhängigen Experten überprüft, wir wurden bei Operationen beobachtet. Letztlich wurden wir für so gut befunden, dass wir erfolgreich zertifiziert wurden." Damit sei man gegenwärtig eines von bundesweit nur 14 Kompetenzzentren für die chirurgische Erkrankungen der Leber . Für die den korrespondierenden Bereich der Inneren Medizin in der Behandlung von Lebererkrankungen sei Professor Lammert ein gewichtiger Partner. Glanemann: "Ohne eine solche Zusammenarbeit ist eine solche Auszeichnung nicht möglich, das geht nur gemeinsam."