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Frauenfußball
Beim Masters dabei: Bliesmengen gewinnt Turnier der 1. FFG Homburg

ERBACH. Der SV Bliesmengen-Bolchen hat am Sonntag in der Sandrennbahn-Halle das Qualifikationsturnier der 1. FFG Homburg gewonnen und sich damit für das Masters qualifiziert. Im Finale gab es für die Elf aus dem Mandelbachtal einen deutlichen 3:0-Erfolg gegen den FFC Dudweiler. Zunächst hatte Vanessa Braun mit zwei Treffen den Grundstein zum späteren Sieg gelegt, ehe Fabienne Hissler für die endgültige Entscheidung sorgte. „Wir waren zwei Tage lang in der Halle, dennoch haben die Mädels eine starke Leistung abgeliefert“, freute sich Jürgen Bier aus dem Trainerteam des SV Bliesmengen-Bolchen. Obwohl man samstags beim Turnier des SC Falscheid hinter dem 1. FC Riegelsberg Zweiter geworden war, hätte die Finalteilnehme für das Masters noch nicht festgestanden. „Wir hatten die Punkte vom Turniersieg bei der DJK St. Ingbert aberkannt bekommen. Da hätten wir Spielerinnen eingesetzt, die nicht spielberechtigt waren. Deswegen mussten wir heute das Halbfinale erreichen, um alles klar zu machen“, meinte Bier. Von Stefan Holzhauser

Wenige Meter weiter warteten die unterlegenen Spielerinnen des FFC Dudweiler ebenfalls auf die Siegerehrung. Trotz der klaren Finalniederlage hielt sich bei ihnen die Enttäuschung in Grenzen. Schließlich richtet man zusammen mit dem Saarländischen Fußballverband das Masters aus und ist selbst Teilnehmer. „Wir hatten uns nach zwei Auftaktniederlagen kontinuierlich gesteigert. Am Schluss hat eben etwas die Kraft gefehlt“, meinte Dudweilers Co-Trainerin Katja Fischer. Man habe bereits am Samstag die letzten verbliebenen Zweifel an der Masters-Teilnahme beseitigt. Um so schöner sei es gewesen, dass die Spielerinnen auch sonntags noch einmal alles aus sich raus geholt hätten.



Die Partie um Rang drei gewann die DJK St. Ingbert mit 3:1 gegen den SV Göttelborn. „Wir hatten 300 Zuschauer hier, alles hat reibungslos funktioniert. Der Dank gilt unseren 60 Helfern, die auch bereits samstags bei den Jugendturnieren im Einsatz waren“, meinte Arno Torbing aus dem Organisationsteam.