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| 20:41 Uhr

Stadtwerke
Baustelle reiht sich an Baustelle

Die Stadtwerke Homburg verlegen überall Rohre aus duktilem Guss – das sind Rohre ohne Schweißnaht.
Die Stadtwerke Homburg verlegen überall Rohre aus duktilem Guss – das sind Rohre ohne Schweißnaht. FOTO: Jürgen Schirra
Homburg.. Die Stadtwerke Homburg haben ein großes Unternehmensziel: Bis Ende des Jahres sollen alle geplanten  Arbeiten in der Stadt und in den Stadtteilen fertig sein. Mit 15 Millionen Euro soll die Versorgung gesichert werden.

In diesem Jahr investieren die Stadtwerke Homburg nach eigenen Angaben sechs  Millionen Euro in neue Netze und Anlagen und halten zusätzlich mit Aufwendungen in Höhe von 8,8 Millionen Euro die vorhandenen Leitungen und Anlagen für die Strom-, Erdgas-, Wärme-, und Wasserversorgung instand. Die Stadtwerke wollen somit  mit rund 15 Millionen Euro die Versorgung in der Stadt und den Stadtteilen sichern.

In der Beethovenstraße und der Pasteurstraße in Homburg erneuert das Unternehmen in diesem Jahr sowohl die Strom, als auch die Erdgas- und Trinkwasserleitungen. Weitere Kabelerneuerungen in der Stromversorgung finden in folgenden Straßen statt:  in der Brucknerstraße in Jägersburg, An der Kiesgrube in Beeden, in der Siebenbürgenstraße in Schwarzenbach sowie in der Wustentalstraße in Einöd. „Unser Stromnetz umfasst ein Netz mit einer Gesamtlänge von 850 Kilometern. Dazu sind rund 240 Trafostationen über das Netz verteilt. Mehr als 2000 Kabelverteilerschränke für das Niederspannungsnetz sorgen für den weiteren Energiefluss zu den Kunden“, erläutert Christian Krämer, der Leiter der Abteilung Elektronetze und -anlagen.

Die Stadtwerke Homburg erhalten den Strom über das Hochspannungsnetz auf der 110 000 Volt beziehungsweise 110 Kilovolt (kV) Ebene. Die Einspeisepunkte befinden sich in den beiden Umspannwerken in Bruchhof und in Beeden. Hier wird der Strom mit Hilfe von Transformatoren in die Mittelspannung (20 000 Volt oder 20 kV) umgewandelt und fließt in das Netz der Stadtwerke Homburg. Aus Bruchhof und Beeden wird der Strom entweder direkt an große Kunden auf dieser Spannungsebene geliefert oder über weitere Transformatoren in das Niederspannungsnetz mit einer Spannung von 400 beziehungsweise 230 Volt eingespeist.

„Von einigen Arbeiten werden die Kunden direkt nichts merken, sie erfolgen in technischen Anlagen. So planen wir als Stadtwerke, mehrere Trafostationen und Gasdruckregelmessanlagen umzubauen und technisch fit für die Zukunft zu machen“, sagt Frank Burau, der technische Geschäftsführer der Stadtwerke Homburg.

Dort, wo Leitungen erneuert und  dabei Straßen und Gehwege betroffen werden, informieren die Stadtwerke die Kunden über den Beginn der Arbeiten jeweils über Handzettel im Briefkasten sowie über Hinweise in den Medien, so Burau weiter.

Online finde man unter www.stadtwerke-homburg.de in der Rubrik „Aktuell“ eine Übersicht über alle Baustellen, die wöchentlich aktualisiert werde. „Oft erneuern wir im Zuge der Leitungen auch ältere Hausanschlüsse für Strom, Erdgas oder Trinkwasser. Dieser Service ist für unsere Kunden kostenlos“, betont Burau.

Peter Becker, der die Abteilung Erdgas- und Trinkwassernetze und Anlagen leitet, verweist auf weitere Baustellen: „Wir erneuern die Trinkwasserleitungen in diesem Jahr in der Hofgasse, der Vorgartenstraße in Kirrberg, Am Krämer in Einöd, sowie Gas- und Wasserleitungen in der Frühlingstraße in Einöd und in der Zweibrückerstraße in Homburg“.

In der Eckstraße in Kirrberg wurde die Trinkwasserleitung bereits Ende 2017 neu verlegt. Zurzeit schließen die Stadtwerke die Häuser an die neue Leitung an oder erneuern einige ältere Hausanschlüsse.

Die Stadtwerke Homburg versorgen nach eigenen Angaben mit einem rund 400 Kilometern langen Leitungsnetz  18 000 Haushalte mit Erdgas. Das Versorgungsgebiet erstreckt sich von Ingweiler im Süden Homburgs bis nach Brücken in der Westpfalz im Norden.

 Das Leitungsnetz in der Trinkwasserversorgung hat eine Leitungslänge von 370 Kilometern. Die Wasserwerke in Kirrberg und in der Brunnenstraße in Homburg werden von Gerd Braun geleitet.

„Im Wasserwerk in der Brunnenstraße gehört die Erneuerung von Filtern zu den größeren Projekten. Die Anlagen und Netze zur Trinkwasserversorgung müssen permanent überwacht, gewartet und instand gesetzt werden“, informiert Braun. Diese Aufwendungen verursachten 80 Prozent der Kosten, unabhängig von der verbrauchten Menge. Die restlichen Kosten entfallen für Energie (z.B. für die Pumpen) und für Verbrauchsmaterialien, wie zum Beispiel Filtermaterial.   18 Brunnen und zwei  Wasserwerke (am Stadtpark in Homburg und in Kirrberg) stehen zur Förderung und Aufbereitung des Trinkwassers zur Verfügung.

 Jürgen Schirra, Pressechef des Unternehmens, unterstreicht gegenüber unsere Zeitung: „Die Stadtwerke wollen alle geplanten Bau- und Leitungsprojekte bis zum Jahresende abschließen.“ Sollte das Wetter mitspielen, dürfte dies gelingen.

In hochmoderne erdverlegbare Leerrrohre werden Glasfasernetze und Stromkabel verlegt.
In hochmoderne erdverlegbare Leerrrohre werden Glasfasernetze und Stromkabel verlegt. FOTO: Arne Dedert / picture alliance / dpa
(jkn)