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Abteilungsleiter des Homburger Rathauses im Visier der Ermittler

Homburg. Im Zuge der Affäre rund um den Baubetriebshof der Stadt Homburg (BBH) ist jetzt möglicherweise ein Abteilungsleiter des Rathauses ins Visier der Ermittler geraten. Ihm wird anscheinend vorgeworfen, Dienste von BBH-Mitarbeitern während deren Arbeitszeit angenommen zu haben. Der Abteilungsleiter gehört nach Recherchen unserer Zeitung nicht dem direkten Umfeld des Bauhofes an. Die Stadtpressestelle Homburg wollte gestern auf Nachfrage die Vorwürfe gegen den Mitarbeiter weder bestätigen noch dementieren. Anscheinend wurde jedoch bislang kein Strafantrag gestellt. Es laufen aber wohl arbeitsrechtliche Untersuchungen, die im schlimmsten Fall für den Mitarbeiter in eine fristlose Kündigung münden könnten. Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD ) befindet sich derzeit noch in seinem Sommerurlaub. Peter Neuheisel

Im Zuge der Affäre rund um den Baubetriebshof der Stadt Homburg (BBH) ist jetzt möglicherweise ein Abteilungsleiter des Rathauses ins Visier der Ermittler geraten. Ihm wird anscheinend vorgeworfen, Dienste von BBH-Mitarbeitern während deren Arbeitszeit angenommen zu haben. Der Abteilungsleiter gehört nach Recherchen unserer Zeitung nicht dem direkten Umfeld des Bauhofes an. Die Stadtpressestelle Homburg wollte gestern auf Nachfrage die Vorwürfe gegen den Mitarbeiter weder bestätigen noch dementieren. Anscheinend wurde jedoch bislang kein Strafantrag gestellt. Es laufen aber wohl arbeitsrechtliche Untersuchungen, die im schlimmsten Fall für den Mitarbeiter in eine fristlose Kündigung münden könnten. Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind (SPD ) befindet sich derzeit noch in seinem Sommerurlaub.


Schneidewind hatte Ende vergangenen Jahres eine private Detektei auf vier Mitarbeiter des Betriebshofes angesetzt. Einer der Betroffenen soll eine Kündigung erhalten, die drei anderen werden abgemahnt. Sie haben allerdings einen Anwalt eingeschaltet. Es ist zu vermuten, dass im Zuge ihrer Befragung der Name des Abteilungsleiters gefallen ist.