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| 11:09 Uhr

9,5 Kilogramm pro Kopf
1380 Tonnen Schokolade werden im Kreis genascht

Im Saarpfalz-Kreis essen die Menschen laut NGG 9,5 Kilogramm Schokolade pro Kopf, rein rechnerisch natürlich.
Im Saarpfalz-Kreis essen die Menschen laut NGG 9,5 Kilogramm Schokolade pro Kopf, rein rechnerisch natürlich. FOTO: Oliver Berg / dpa
Homburg/Bexbach/Kirkel. 57 Sattelschlepper voll mit Schokolade: So groß ist der Hunger auf Süßes im Saarpfalz-Kreis pro Jahr. Von der Tafel über die Praline bis zum Riegel: 1380 Tonnen Schokolade aßen die Menschen hier zuletzt rein statistisch – das sind gut 9,5 Kilo pro Kopf. Diese Zahlen legte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vor. Deutschlandweit lag der Konsum von Schokowaren 2016 bei 9.7 Kilogramm pro Kopf laut den Daten des Statistikportals Staistika. red

57 Sattelschlepper voll mit Schokolade: So groß ist der Hunger auf Süßes im Saarpfalz-Kreis pro Jahr. Von der Tafel über die Praline bis zum Riegel: 1380 Tonnen Schokolade aßen die Menschen hier zuletzt rein statistisch – das sind gut 9,5 Kilo pro Kopf. Diese Zahlen legte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) vor. Deutschlandweit lag der Konsum von Schokowaren 2016 bei rund 9,7 Kilogramm pro Kopf laut den Daten von Statistikportalen.

Natürlich war Schokolade nicht das einzige, was hier in den Mägen landete: Beim Käse wurden im Saarpfalz-Kreis jährlich 3540 Tonnen verspeist – 24,5 Kilogramm pro Einwohner, teilt die NGG weiter mit. Außerdem wurden 151 000 Hektoliter Bier im Jahr getrunken, das entspreche rein rechnerisch 104 Liter pro Kopf.

Rund 1360 Arbeitsplätze hängen im Saarpfalz-Kreis laut Arbeitsagentur an der Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln, schreibt die NGG weiter.

Neue Food-Trends wie gluten- oder laktosefreies Essen seien eine Herausforderung auch für die heimische Ernährungswirtschaft, hieß es. Die sei gut aufgestellt und belege bei Produktions- und Hygienestandards weltweit einen Spitzenplatz. Eine Voraussetzung für gutes Essen und Trinken sei jedoch, dass dieses fair produziert werde – angefangen vom Anbau der Zutaten bis hin zu den Arbeitsbedingungen in der Verarbeitung.