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13 hochkarätige Referenten zum Thema Stammzellenforschung

Homburg. Eine Fachveranstaltung mit hochkarätiger Besetzung: Am 2. und 3. Juni findet am Uniklinikum in Homburg eine gemeinsame Tagung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und des Uniklinikums statt. red

Am 2. und 3. Juni findet eine gemeinsame Tagung der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und des Universitätsklinikums des Saarlandes auf dem UKS-Campus in Homburg statt. 13 hochkarätige Referenten werden auf der Fachveranstaltung unter anderem neue Ansätze zur Stammzelltherapie vorstellen, darunter Wissenschaftler und Mediziner aus ganz Deutschland und anderen Ländern. Das Thema lautet: "Stammzellen und zelluläre Regulationsmechanismen". Dabei liegt der Fokus auf vier Hauptbereichen menschlicher Erkrankungen: Augenheilkunde , Orthopädie, Kardiologie und Tumorbiologie. Das sechsköpfige Homburger Organisationskomitee, allesamt gewählte Leopoldina-Mitglieder, konnte 13 hochkarätige Redner für die Fachvorträge gewinnen; unter anderem Experten aus München, Göttingen, Jena, London und Galway (Irland).



Ein Schwerpunkt sind neue Ansätze zur Stammzellentherapie. Vereinfacht gesagt, können sich Stammzellen zu anderen Zellen entwickeln. "Es gibt beispielsweise einen Therapieansatz, bei dem Stammzellen aus dem äußeren Randbereich der Hornhaut zur Rekonstruktion der Augenoberfläche nach Verätzung eingesetzt werden", erläutert Professor Berthold Seitz, Direktor der Klinik für Augenheilkunde am UKS und Leopoldina-Mitglied. Neben diesen innovativen Ansätzen sind die Regulationsmechanismen auf Zellebene ein zweiter Schwerpunkt der Fachveranstaltung. Hierbei werden die Mechanismen diskutiert, die die Aktivität und das Schicksal der Stammzellen auf der Ebene der Zellen beeinflussen.

Am Donnerstag, 2. Juni, 18.30 Uhr, ist eine spezielle Vorlesung für die interessierte Öffentlichkeit geplant. Der Dekan der Medizinischen Fakultät, Professor Michael Menger, beantwortet die spannende Frage "Schneller, höher, weiter - ist die Wissenschaft zum Sport geworden?". Veranstaltungsort ist der Hörsaal im Physiologie-Gebäude (Gebäude 48) auf dem Homburger UKS-Campus. Die Leopoldina ist eine der ältesten Wissenschaftsakademien der Welt. 1652 gegründet, ist sie der freien Wissenschaft zum Wohle der Menschen und der Gestaltung der Zukunft verpflichtet.

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