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Zueinander halten in schweren Zeiten

Gersheim. Einen schweren Stoff mit einem großen Bezug zur Lebenswirklichkeit der heutigen Jugend hatten sich die Schülerinnen des Faches Kunst und Medien der Gesamtschule Gersheim ausgesucht, denn in ihrem Musical "Schwere Zeit" ging es um Scheidung, sich verlassen fühlen und einander helfen

Gersheim. Einen schweren Stoff mit einem großen Bezug zur Lebenswirklichkeit der heutigen Jugend hatten sich die Schülerinnen des Faches Kunst und Medien der Gesamtschule Gersheim ausgesucht, denn in ihrem Musical "Schwere Zeit" ging es um Scheidung, sich verlassen fühlen und einander helfen. Lara, ein Scheidungskind, hat es schwer in der neuen Schule, in der sie sich ausgeschlossen fühlt. Für Freunde da sein und zueinander halten sind schließlich die Schlüssel für das Happy End des Stückes, das die Schülerinnen der Klassenstufe acht unter Leitung ihrer Musiklehrerin Norma Hofmann gekonnt auf die Bühne zauberten.Wie die Schule weiter mitteilt, wurde da getanzt, live gesungen und geschauspielert, was das Zeug hält. Die Hauptdarstellerinnen Hannah Perey, Katrina Wiesner, Jana Raab und Anne Wolf beeindruckten das Publikum ebenso wie die Schülerinnen in den Nebenrollen oder die Backgroundsängerinnen. Dabei hatten sie alles selbst gemacht, von den Requisiten bis zur Gestaltung des ständig wechselnden Bühnenbildes. "Das ist Schule live, abseits von Pythagoras und Französischvokabeln", lobte denn auch Schulleiterin Monika Hommerding die besondere Leistung der Schülerinnen und betonte, dass auf dem Lehrplan der Gesamtschule Gersheim neben dem klassischen Schulwissen auch Persönlichkeitsbildung, Respekt und die Entwicklung von Selbstvertrauen stehen. Den großen Abschlussapplaus hatten sich schließlich alle redlich verdient. Glückliche Gesichter, wo man hinschaute. Und auch die drei Jungs von der Technik wurden gefeiert. Zum Dank für ihr Engagement für die Schule - sie sind bei allen Schulveranstaltungen verantwortlich für Licht- und Tontechnik - erhielten Johannes Heinke, Jan Ackermann und Moritz Kessler zum Abschluss ein Extra-Präsent. red