| 20:33 Uhr

Adventskonzert
Weihnachtskonzert für „Känguru-Kinder“

Der katholische Kirchenchor Bruder Klaus mit dem Dirigenten Norbert Oberinger (links) in der Kirche in Niedergailbach.
Der katholische Kirchenchor Bruder Klaus mit dem Dirigenten Norbert Oberinger (links) in der Kirche in Niedergailbach. FOTO: Wolfgang Degott
Niedergailbach. Diesmal war der Katholische Kirchenchor Bruder Klaus des Adventskonzertes in der gleichnamigen Kirche von Niedergailbach. Er eröffnete den Musikreigen während der „Musik- und Gesangsstunde“ mit dem Lied „Ein Warten geht durch die Zeit“ von Klaus Heizmann.

Moderator Herbert Buhr sprach davon, dass Warten im Menschen eine gesunde Spannung erzeuge, „denn wer wartet, schlägt nicht die Zeit vor Langeweile tot, ist auf ein Ziel ausgerichtet.“ Norbert Oberinger dirigierte anstatt der erkrankten Melanie Hesseler, hatte mit den Choristen, unter denen sich auch Mitglieder des Gersheimer Kirchenchors befanden, und interpretierte mit ihnen auch Lorenz Maierhofers „Im Dunkel naht die Weihnacht“. Zudem gehörte „Tochter Zion“ zum kleinen Repertoire. „Es kommt ein Schiff, geladen bis an sein höchsten Bord“ hieß das Auftaktlied beim Auftritt des Blockflötenquartetts im MGV Niedergailbach. Unter der Leitung von Anne Detzler spielte das Ensemble im Altarraum des Gotteshauses, hatte auch Johann Walters Satz „In dulcio jubilo“ mitgebracht. Beim zweiten Auftritt legten sie noch „Sinfonia alla Siciliana“ von Georg Friedrich Händel nach. Norbert Oberinger war auch der Leiter der Singgemeinschaft Reinheim/Niedergailbach.



Der Männerchor hatte in seinem Liedersextett unter anderem „Abendruhe“ von Rolf Kern, „Kleiner Trommlerjunge“ im Satz von Manfred Bühler und Gerhard Rabes „Ehre sei Gott“ verpackt. Bekannte Weihnachtslieder, darunter „Zu Bethlehem geboren“ und „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ spielten die Musikfreunde Aßweiler mit ihrem Dirigenten Klaus Anna von der Empore herab. Die Zuhörer spendeten, auch weil der Eintritt nichts kostete, für den Förderverein der Frühgeborenen-Station „Känguru-Kinder“ des Klinikums Saarbrücken. Der Verein hilft dort durch die Einrichtung von Eltern-Kind-Zimmern, durch Anschaffungen von therapiestützenden medizinischen Instrumenten wie beispielsweise Überwachungsmonitoren oder Beatmungsgeräten.