| 20:57 Uhr

Gersheim
Wallfahrer steuerten Abteikirche in Otterberg an

Gersheim. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich auch in diesem Jahr wieder über 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Pfarrei Heilig Kreuz zur gemeinsamen Wallfahrt auf den Weg. Mit zwei Bussen fuhr die Gruppe zunächst die Zisterzienserkirche Otterberg an. red

Kirchenführer Harald Brunn erklärte engagiert die Entstehungsgeschichte und Besonderheiten der Abteikirche. Die Kirche wurde, nachdem die Zisterzienser das Kloster 1561 verließen, Jahrhunderte parallel durch Protestanten und Katholiken für Gottesdienste genutzt, aber erst im Jahr 1979 wurde im Zug der Renovierung die Trennmauer in der Kirche, die wegen Unstimmigkeiten im Jahr 1708 errichtet wurde, entfernt. Seither wird die ehemalige Zisterzienserabteikirche als Simultankirche von der katholischen und evangelischen Gemeinde Otterberg gemeinsam genutzt. Pfr. Krystian Scheliga feierte mit den Gläubigen in der geschichtsträchtigen Kirche anschließend einen bewegenden Gottesdienst, in dem für das verbindende unseres Glaubens gedankt wurde. Danach hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Mittagspause am idyllischen Isenacher Weiher redlich verdient und gut gelaunt machten sich anschließend alle auf den Weg nach Bad Dürkheim.


Der einsetzende Regen konnte die Laune nicht verderben, zumal Pastoralreferent Klaus Scheunig seine Heimatstadt mit kleinen Anekdoten vorstellte. Nach einem gemeinsamen Lied in der Ludwigskirche strömten dann alle zu einem Cafébesuch aus. Die Klosterruine Limburg schloss den Kreis der ehrwürdigen Gemäuer. Das Pastoralteam bedankte sich bei der vorbildlichen Gruppe für die Teilnahme, für die frohen gemeinsamen Stunden und bei Gott für das Geleit. „Wo fahren wir denn nächstes Jahr hin?“ – diese Frage einer Teilnehmerin zeigte, dass die Wallfahrt gefallen hatte und auch weiterhin auf Pfarreiebene angeboten werden sollte.