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The Earls spielten „50 Jahre im Sound der 60er“

Die Earls bei ihrem Auftritt auf der Bühne des Gersheimer Kulturhauses (von links): Georg Latz, Hans-Werner Latz, Schlagzeuger Roland Jene und Manfred Becker. Foto: Wolfgang Degott
Die Earls bei ihrem Auftritt auf der Bühne des Gersheimer Kulturhauses (von links): Georg Latz, Hans-Werner Latz, Schlagzeuger Roland Jene und Manfred Becker. Foto: Wolfgang Degott FOTO: Wolfgang Degott
Gersheim. In den goldenen 60ern waren die Earls eine der erfolgreichsten regionalen Bands und begeisterten ihre meist jungen Zuhörer mit den Hits ihrer Zeit. Nun gab es ein Gastspiel im Gersheimer Kulturhaus: ein Konzert, das an diese Zeiten erinnern sollte. ott

"50 Jahre im Sound der 60er" hatte die legendäre Beatband The Earls ihren Auftritt im Gersheimer Kulturhaus überschrieben. Fast alle Karten waren im Vorverkauf über den Tresen gegangen, so dass die Halle eine wunderbare Kulisse für die vier Musiker Georg Latz, Manfred Becker, Roland Jene und Bandleader Hans-Werner Latz bot.

Die Earls erinnerten mit dem Gastspiel an die vielen Jugendtänze, die sie in den 1960er-Jahren im "kulturellen Wohnzimmer" der Bliestalgemeinde, damals noch mit dem vor vier Jahren verstorbenen Dieter Klöckner, gespielt hatten. "Fast jeden Monat waren wir hier einmal zu Gast. Die Halle war immer voll. Begonnen hatte es jeweils um 17 Uhr und dauerte nur bis 22 Uhr, da dies für die Jugendlichen damals Sperrstunde war", erinnert sich Latz. So spielten sie auch die Hits aus ihrer Zeit. Dazu zählten unter anderem "Marmor, Stein und Eisen bricht" von Drafi Deutscher, Roy Orbisons "Pretty Woman" oder auch "Take me home, country road" von John Denver. Aber auch die großen Erfolge der Beatles oder ,,Satisfaction'' von den Rolling Stones und Bob Dylans "Knocking on heaven door" ließ bei vielen alte Erinnerungen wach werden. Wunderkerzen bei "Sierra Madre" rundeten den gelungenen, langen Beatabend ab. Der Reinheimer Andreas Langholz, selbst ein großer Fan der "Bliesgau-Fab-Four" begrüßte die jung gebliebenen ehemaligen Teens und Twens. Er erinnerte daran, dass in den 1960ern Manfred Sexauer mit seinem Kultsendung "Hallo Twen" in die gleiche Rubrik einzureihen war, wie die Jugendtänze im "Saal Schuwer", wie das Kulturhaus damals genannt wurde. Die Earls hatten damals mit ihren Live-Auftritten viel Spaß und Freude bereitet, sogar das Gefühl von Freiheit und Frieden vermittelt, so Langholz. Hans-Werner Latz trat mit seiner gleichnamigen Band als Vorgruppe auf. Gemeinsam mit Sohn Georg, dem Bassisten Klaus Engeldinger und Drummer Ronald Lück stellten sie beim rund einstündigen Auftritt die Titel ihrer CD "Lebe deine Träume" vor.



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