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SPD will mehr Sonnenenergie für Gersheim

Gersheim. Im Anschluss an das erste Gespräch mit Gersheims neuen Bürgermeister Alexander Rubeck (CDU) zeigt sich die Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat Gersheim, Christine Streichert-Clivot (Foto: SZ), zuversichtlich

Gersheim. Im Anschluss an das erste Gespräch mit Gersheims neuen Bürgermeister Alexander Rubeck (CDU) zeigt sich die Fraktionsvorsitzende der SPD im Gemeinderat Gersheim, Christine Streichert-Clivot (Foto: SZ), zuversichtlich. Die SPD Gersheim werde sich einem gemeinsamen Dialog mit dem neuen Bürgermeister nicht verschließen und werbe für einen offenen und ehrlichen Austausch auf gleicher Augenhöhe, so die SPD-Kommunalpolitikerin."Wir werden eigene Akzente setzen und diese in den Gemeinderat einbringen. In der Familienpolitik sehen wir einen wichtigen Arbeitsschwerpunkt für die Zukunft, der auch über die Attraktivität Gersheims entscheidet. Eine gute Familienpolitik muss neben Kindern und Senioren auch die Jugendlichen vor Ort im Blick haben. Wir sind die einzige Gemeinde im Saarpfalz-Kreis, die keinen hauptamtlichen Jugendpfleger hat. Daran muss sich etwas ändern", so Streichert-Clivot.Auch in der umwelt- und energiepolitischen Ausrichtung der Gemeinde sehe Streichert-Clivot noch erheblichen Nachholbedarf: "Wir liegen im Herzen der Biosphäre, und das darf nicht bloß eine leere Floskel bleiben. Wir haben dazu unser Leitbild der Null-Emissionen-Gemeinde Gersheim bereits im letzten Jahr vorgestellt. An diesem Leitbild wollen wir weiter arbeiten - ein Anfang ist beispielsweise, Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Gebäuden zu installieren."Einen weiteren wichtigen Schritt sehe die SPD Gersheim darin, die Transparenz für die Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen, sie aber auch bei wichtigen Fragen zu beteiligen. "Was die Informationspolitik der Gemeinde angeht, bleiben wir dabei - das Amtsblatt der Gemeinde Gersheim muss kostenfrei an alle Haushalte verteilt werden. Aber auch große Zukunftsprojekte in der Familien- oder Umweltpolitik müssen Platz haben für eine angemessene Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger." Streichert-Clivot bedankte sich zum Abschluss bei Alexander Rubeck für das offene Gespräch. Es zeige, dass Rubeck an einer parteiübergreifenden Zusammenarbeit interessiert ist. Das müsse er in der täglichen Praxis auch beweisen. "Auch wenn wir inhaltlich nicht immer auf einer Linie stehen werden - Zukunftsmodelle für Kommunen leben auch vom Kampf für die besten Ideen. Davor werden wir uns nicht verschließen", so Streichert-Clivot. red