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Möglichkeiten der Kooperation

Die Verwaltungschefs Gerd Tussing, Annelie Faber-Wegener und Alexander Rubeck (von links). Foto: Benjamin Schappe
Die Verwaltungschefs Gerd Tussing, Annelie Faber-Wegener und Alexander Rubeck (von links). Foto: Benjamin Schappe FOTO: Benjamin Schappe
Gersheim. Verwaltungschefs sehen Bliestal als Vorreiter kommunaler Zusammenarbeit. red

Bei einer Besprechung im Gersheimer Rathaus haben Bürgermeisterin Annelie Faber-Wegener (Blieskastel), Bürgermeister Alexander Rubeck (Gersheim) und Gerd Tussing (Mandelbachtal) über die weiteren Möglichkeiten der interkommunalen Zusammenarbeit gesprochen. Hintergrund ist das Gutachten aus dem Jahr 2016, das vom saarländischen Innenministerium gefördert wurde. Dieses zeigt Möglichkeiten einer verstärkten Zusammenarbeit der drei Kommunen auf. Die Umsetzung des Gutachtens wurde von den drei Stadt- und Gemeinderäten mit großer Mehrheit beschlossen.


Bei der aktuellen Besprechung wurden auch die innenpolitischen Ergebnisse des Koalitionsvertrages der neuen saarländischen Landesregierung thematisiert. In diesem Bereich würde noch mehr auf eine verstärkte Zusammenarbeit der Kommunen gesetzt. Das Blies- und Mandelbachtal sehen die drei Gemeindechefs hier als Vorreiter, denn in zahlreichen Bereichen werde schon zusammengearbeitet. So beispielsweise bei den Stadtwerken Bliestal, dem Standesamt, bei der Gehaltsabrechnung für die Mitarbeiter oder gemeinsamen Trägerschaften von Grundschulen und Kindertagesstätten.

Bei der Sitzung wurde gemeinsam mit den zuständigen Mitarbeitern über eine Zusammenarbeit in den Bereichen EDV, Bürgerbüro, die gegenseitige Vertretung im Krankheits- und Urlaubsfall, Vergabe von Aufträgen und Gebäudeverwaltung gesprochen. Dabei stehen Kosteneinsparungen und Qualitäts- und Serviceverbesserung im Fokus. Beides komme auch den Bürgern zugute.