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Jugendfeuerwehr wurde 30 Jahre

Die Jugendwehr des Löschbezirkes Walsheim mit dem Jugendfeuerwehrbeauftragten Jörg Zimmermann. Foto: Wolfgang Degott
Die Jugendwehr des Löschbezirkes Walsheim mit dem Jugendfeuerwehrbeauftragten Jörg Zimmermann. Foto: Wolfgang Degott FOTO: Wolfgang Degott
Walsheim. Die Wahlsheimer Jugendfeuerwehr feierte ihr 30. Jubiläum mit einer kleinen Feierstunde. Im April 1986 fing alles mit 18 Jugendlichen an. Bis heute sorgt die Jugendabteilung für Nachwuchs bei der Feuerwehr. Wolfgang Degott

Seit drei Jahrzehnten bildet die Walsheimer Jugendwehr das personelle Rückgrat der aktiven Wehr. 15 der derzeit 25 Angehörigen haben ihre Anfänge in der Nachwuchsabteilung. Während einer kleinen Feierstunde erinnerte Jugendfeuerwehrbeauftragter Jörg Zimmermann, der die Verantwortung seit Dezember 2014 trägt, an die Anfänge. Gründungsdatum sei der 18. April 1986 gewesen. Der damalige Löschbezirksführer war Kurt Thomann, Walter Wack, neben Ludwig Bachmann eine der Triebfedern zur Gründung der Jugendwehr, leitete die Gemeindewehr. Nachdem 18 Jugendliche zur Versammlung ins Gasthaus Lugenbiel gekommen waren, wurde Stefan Lugenbiel zum ersten Jugendwart, wie es damals hieß, ernannt. Auf ihn folgten Horst Zimmermann (1993 bis 1994), Peter Reinhardt (1994 bis 1999), Jens Buhr (1999 bis 2006) und Matthias Motsch (2006 bis 2014). Höhepunkte der 30 Jahre waren unter anderem die Kreiszeltlager in Oberwürzbach und Bexbach sowie die Teilnahme an Wettkämpfen anderer Jugendfeuerwehren , die Abnahmen der Leistungsspangen und Jugendflammen in den beiden ersten Stufen und die Begleitung des St. Martin-Umzuges. Seit Anfang des Jahrtausends sammelt die Jugendfeuerwehr jährlich die ausgedienten Weihnachtsbäume ein. Auch macht sie bei der landesweiten Umweltaktion Picobello mit. Schwimmbadbesuche, Kegelabende und Fahrten runden das Programm ab. Aktuell besteht die Jugendfeuerwehr aus neun Mitgliedern.


Wehrführer Stefan Lugenbiel betonte die Wichtigkeit einer Feuerwehr, da ihre Mitglieder jeden Tag des Jahres zur Abwehr von Gefahren bereit stünden. Bürgermeister Alexander Rubeck sprach zwar von einer Selbstverständlichkeit, dass Jugendwehren bestünden, appellierte daran, nicht nachzulassen, sich um die Jugend zu bemühen. Auch würden mittlerweile schon Kinderwehren existieren. Ortsvorsteher Michael Thomann, der selbst Mitglied der Jugendwehr gewesen war, bezeichnete die Feuerwehr als wichtigsten Verein im Dorf. Kein anderer würde sich so intensiv um das Allgemeinwohl und die Sicherheit der Bürger kümmern. Kreisbrandinspekteur Uwe Wager hob die Bedeutung der Jugendwehr fürs Fortbestehen einer aktiven Wehr heraus. Nur intensive Jugendarbeit und die Ausbildung sorgten dafür, dass die Existenz gesichert werden könne.

Gemeindejugendfeuerwehr-Beauftragter Matthias Motsch wünschte sich, dass noch lange mit Spaß und Qualität die Jugendwehr in Walsheim am Leben erhalten werden könne. Für 30-jährigen Dienst wurden Michael Gude und Löschbezirksführer Rainer Bachmann geehrt. Hartmut Müller erhielt die Urkunde für 35-jährigen Dienst. Befördert wurden Rainer Bachmann und Matthias Motsch zu Hauptbrandmeistern, Michael Gude und Jörg Zimmermann zu Oberbrandmeistern.