| 20:21 Uhr

Herbitzheim
Herbitzheimer Feuerwehr packt beim Neubau tüchtig an

Beim Innenausbau des neuen Feuerwehr-Gerätehauses legen die Feuerwehrangehörigen selbst Hand an. Auch Löschbezirksführer Florian Sperling (4. von links) und Jugendbeauftragter Andreas Wesely (rechts).
Beim Innenausbau des neuen Feuerwehr-Gerätehauses legen die Feuerwehrangehörigen selbst Hand an. Auch Löschbezirksführer Florian Sperling (4. von links) und Jugendbeauftragter Andreas Wesely (rechts). FOTO: Wolfgang Degott
Herbitzheim. Am Sonntag, 11. März, zieht die Herbitzheimer Feuerwehr während der um 10 Uhr beginnenden Jahreshauptversammlung Bilanz. Die Zusammenkunft findet im Schulungsraum des angestammten Feuerwehrgerätehauses im Schatten der Barbarakirche statt. Im kommenden Jahr soll es in neuer Umgebung, im seit Oktober 2015 im Bau befindlichen Feuerwehrgerätehaus an der Rubenheimer Straße über die Bühne gehen. Dazu haben die 26 Aktiven ihren Plan. Von Wolfgang Degott

Im Innenausbau und auch bei der Anlage der Außenanlagen legen sie selbst tatkräftig Hand an. Löschbezirksführer Florian Sperling, selbst als Elektriker einer der Protagonisten, freut sich, dass die Stimmung nicht besser sein könne, dass alle bis in die Haarspitzen motiviert seien. „Gemeinsam mit den Mitarbeitern des gemeindlichen Bauamtes sind wir die Gewerke durchgegangen und haben festgelegt, was wir selbst machen können“, berichtet er. Im Sommer letzten Jahren begannen sie mit der Dämmung. Es folgte seit November der Trockenausbau. Am Ende sollen dazu noch Elektroarbeiten, Maler- und Tapezierarbeiten in Eigenleistung abgewickelt sein. Dann geht ein Traum in Erfüllung, der schon lange geträumt wurde. „Seit 15 Jahren sprechen wir von Umbau oder Sanierung“, so Sperling, der sich darüber freut, dass man sich am Ende doch für einen Neubau entschieden hat.


Integriert werden die Fahrzeughalle, Umkleideräume, sanitäre Anlagen, Schulungsraum, Küche, sowie weitere Funktionsräume und -möglichkeiten beispielsweise für Atemschutz, Schlauchpflege, Kleiderkammer. Zudem werden 16 Stellplätze für Fahrzeuge im Außenbereich angelegt werden. Mitgespielt haben auch Planungen und Möglichkeiten, wie die Struktur der Wehren aussehen sollen. Sperling: „Der zweigeschossige Bau war von Beginn an mit der Prämisse geplant worden, dass Platz ist, falls sich die Wehren Bliesdalheim, Herbitzheim und Rubenheim zu einer verschmelzen“.

Wird Anfang 2019 Platz für die beiden Herbitzheimer Löschfahrzeuge sein, so kann durch die Modulbauweise in Richtung Rubenheim noch eine bis zu 5,80 Meter breite Bucht angebaut werden, weitere Fahrzeuge finden Platz. Auch sind im umbauten Raum auf der Fläche von 360 Quadratmetern Räumlichkeiten für die von Andreas Wesely geleiteten Nachwuchs- und Jugendwehr integriert, die momentan 13 Kinder und Jugendliche zählt.