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Gersheim
Bischof  spendete das Sakrament der Firmung

Gersheim. 61 Jugendliche mit ihren Patinnen und Paten und Familienangehörigen und Freunden füllten jetzt die St. Barbara Kirche Herbitzheim bis auf den letzten Platz. Die vielen Menschen, die sich zu diesem Anlass auf den Weg gemacht hatten, wurden nicht enttäuscht. red

Dass die Jugendlichen an diesem Tag im Mittelpunkt standen, machte Bischof Karl-Heinz Wiesemann von Anfang an deutlich. Pfarreiratsvorsitzende Melanie Hesseler, die den Bischof und alle herzlich begrüßte, freute sich ebenso, dass die Jugendlichen, sich zum Schritt der Firmung und damit für ein stärkendes Sakrament, bewusst entschieden hatten.


Der lebendige Gottesdienst mit Chorgesang unter der Leitung von Jürgen Rabung – dabei waren Sängerinnen und Sänger verschiedener Kirchenchöre der Pfarrei – wurde zu einem besonderen Erlebnis. Jugendliche trugen Gebete vor, Katechetinnen und Katecheten begleiteten auch am Tag der Firmung „ihre“ Jugendlichen mit tatkräftiger Unterstützung. Bischof Wiesemann ging in seiner Predigt auf den guten Geist Jesu ein, der vor allem dann wirke, wenn wir Stärkung und Ermutigung brauchen, der trage und halte in allen Lebenslagen, nicht nur, wenn alles glatt läuft. „Was nützen sehr gute Einzelspieler beim Fußball, wenn der Geist in der Mannschaft nicht stimmt? Dann kann man keine Weltmeisterschaft gewinnen.“ Dieses praktische Beispiel brachte auf den Punkt, wie wichtig der Geist für die Menschen und für die Gemeinschaft sei. Die Salbung mit Chrisam und die kleinen Dialoge, die Bischof Wiesemann mit jedem einzelnen Jugendlichen führte, verdeutlichten, wie wertvoll das Firmsakrament für jeden sein kann, wenn man offen ist für den Geist.

Während der Kommunion erfreuten Lorena und Louisa Florsch mit ihrem Gitarrenspiel die Gemeinde. Bischof Wiesemann lobte den Mut der beiden, vor so vielen Menschen aufzutreten. Auch würdigte er alle, die dazu beigetragen hatten, dass das Fest in so feierlichem Rahmen stattfinden konnte: die Chöre, die Lektoren und die Messdienerinnen und Messdiener, die aus allen Teilen der Pfarrei angereist waren. „Das war ein schönes Gemeinschaftserlebnis und ein starkes Zeugnis für unseren Glauben“, freute sich die Mutter eines Jugendlichen.