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Rubenheim
FDP Saarpfalz stellt sich gegen Steinbruch-Erweiterung

Rubenheim. Die FDP Saarpfalz unterstützt die Bürgerinitiative gegen den Kalkschotter-Tagebau im Bliesgau bei Ihren Bemühungen, die Erweiterung des Steinbruchs zu verhindern. „Eine Erweiterung des Steinbruchs Rubenheim kommt für uns nicht in Frage“, so Bernhard Kraus, Mitglied des FDP-Kreisvorstandes. red

„Wir kritisieren hierbei vor allem die negative Auswirkungen für die Anwohner, die neben einer permanenten Lärm- und Staubbelästigung durch Abbau- und Bearbeitungsmaschinen sowie durch zirka 400 000 Transportfahrten von 40 Tonner-LKWs einen erheblichen Wertverlust ihrer Grundstücke zu befürchten haben“, so der FDP-Kreisvorsitzende Marcel Mucker. Bernhard Kraus ergänzt: „Eine Schädigung der für die Biosphäre typischen Streuobstwiesen durch Staub bzw. die Veränderung des Wasserhaushalts wären weitere schwerwiegende Folgen der Steinbrucherweiterung.“


Die FDP Saarpfalz sei daher ebenfalls der Meinung, dass der Kalkabbau in der geplanten Dimension mit den Belangen des Natur- und Artenschutzes, des Landschafts- und des Menschenschutzes – gerade in der UNESCO Biosphärenregion Bliesgau – unvereinbar ist. Im Rahmen der nunmehr durchzuführenden Umweltverträglichkeitsprüfung könnten die Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Dörfer Erfweiler-Ehlingen (Gemeinde Mandelbachtal), Wolfersheim (Stadt Blieskastel) und Rubenheim und Herbitzheim (beide Gemeinde Gersheim) ihren Widerspruch gegen den industriellen Kalkschottertagebau formulieren. Deshalb habe die Bürgerinitiative Muster-Widerspruchsschreiben erstellt, welche die wesentlichen Negativpunkte beinhalten.

Die FDP weist abschließend ebenfalls darauf hin, dass die Musterschreiben auf der Webseite https://www.steinbruch-rubenheim.de/ downgeloadet werden können und bis zum 21. Dezember 2018 beim Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz, Don-Bosco-Straße 1, 66119 Saarbrücken eingegangen sein müssen.