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Ausstellung
Farbige Facetten an der Rathaus-Wand

Im Treppenhaus, vor Motiven der Ausstellung, sind die Ausstellerinnen mit der Leiterin der Malschule Marianne Rauch (Fünfte von links) zu sehen. Sie zeigen auf zwei Etagen über 40 Werke ihres künstlerischen Schaffens.
Im Treppenhaus, vor Motiven der Ausstellung, sind die Ausstellerinnen mit der Leiterin der Malschule Marianne Rauch (Fünfte von links) zu sehen. Sie zeigen auf zwei Etagen über 40 Werke ihres künstlerischen Schaffens. FOTO: Wolfgang Degott
Gersheim. Aquarelle und Acryl-Malerei sind jetzt im Gersheimer Rathaus zu bewundern. Ausgestellt werden die Werke von 16 Hobbykünstlerinnen.

Noch bis 29. Juni zeigen 16 Hobbykünstlerinnen ihre Werke im Gersheimer Rathaus. Die Ausstellung, die hauptsächlich Gemälde in den Techniken Acryl und Aquarell zeigt, zeichnet sich durch viele Facetten aus. Dazu gehört auch die Vielfalt der Motive wozu Seelandschaften, Bäume, Engel, oder auch abstrakte Werke zu zählen sind. Die Ausstellerinnen gehören zur Malschule der Gersheimer Künstlerin Marianne Rauch, die sich seit drei Jahrzehnten ihrem Hobby der Malerei widmet und seit fünf Jahren im Generationentreff von Niedergailbach Malkurse leitet. Nach dem musikalischen Entrée durch das Trio „Just Flatrate“, bestehend aus Stefanie Görgen, Julia Rebold und Sabine Mathieu, stellte der Erste Beigeordnete der Gemeinde Gersheim, Klaus Hussong, die Exposition vor. Sie umfasst mehr als 40 Bilder. Er sprach davon, dass Marianne Rauch, die über die Bauern- und Seidenmalerei zur Aquarelldarstellung kam, schon bei zahlreichen Ausstellungen, darunter auch in Gersheims Partnergemeinde Bazancourt, Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen gegeben habe.


Parallel dazu habe sie sich in zahlreichen Kursen künstlerisch weitergebildet. Ihr Wissen gibt sie jetzt an ihre Schüler weiter. So sind in Gersheim vielfältige Motive zu sehen, die den künstlerischen Leistungsstand eines Jeden widerspiegeln. Nicht nur künstlerische Begabung, sondern auch Können, und insbesondere der Blick für das Schöne und Ästhetische machten die Qualität aus. Talent allein reiche nicht aus, auch das notwendige Handwerkszeug sei unverzichtbar, dazu Fleiß, Zeit, Konzentration, Ruhe und Geduld. „Tugenden also, die in unserer modernen, digitalen Zeit, immer seltener werden“, so Hussong, der weiter ausführte, dass „Fantasie und Kreativität gefragt sind, bevor Ideen und Vorstellungen in die Tat umgesetzt und zum Kunstwerk werden“. Dass „Kunst eine Sprache ist, die keinen Dolmetscher benötigt“, zeigen die ausdrucksvollen Werke auf den beiden Etagen eindrucksvoll.

Die Ausstellung ist geöffnet während den Bürozeiten der Gemeindeverwaltung montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr, dienstags von 14 bis 17 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr. Infos bei Marianne Rauch, Tel. (0 68 43) 17 62.