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Ein Gang durch die heilige Pforte der Barmherzigkeit

Die Wallfahrergruppe aus der Gemeinde Gersheim vor der Wallfahrtskirche Maria Rosenberg. Foto: Steffen Dully
Die Wallfahrergruppe aus der Gemeinde Gersheim vor der Wallfahrtskirche Maria Rosenberg. Foto: Steffen Dully FOTO: Steffen Dully
Gersheim. Im „Jahr der Barmherzigkeit“ nutzten Wallfahrer aus der Pfarrei Heilig Kreuz Gersheim die Gelegenheit zu einer Reise nach Maria Rosenberg. Gemeinsam erlebten sie einen Tag der Freude und des gemeinsamen Gebetes. bea

88 Wallfahrerinnen und Wallfahrer aus allen Teilen der Pfarrei Heilig Kreuz Gersheim nutzten das erstmalige Angebot einer gemeinsamen Pfarrwallfahrt und machten sich erwartungsfroh auf den Weg nach Maria Rosenberg. Kaplan Martin Seither traf mit der Idee, im von Papst Franziskus ausgerufenen "Jahr der Barmherzigkeit" zur Wallfahrtsstätte auf dem Rosenberg zu fahren, ins Schwarze. Und so erlebten die Männer und Frauen aus Gersheim einen Tag der Freude und des Gebets. Wallfahrtsdirektor Pfarrer Volker Sehy begrüßte die Wallfahrer in der Kirche von Maria Rosenberg und wünschte, dass die Gersheimer immer mehr als Pfarrei zusammenwachsen mögen. In seiner Predigt ging er auf die Pieta der Kirche ein: Maria mit dem Leichnam ihres Sohnes Jesus auf dem Schoß als ein Sinnbild für alles Leid der Welt. "Wer trägt hier eigentlich wen?", diese Frage warf Pfarrer Sehy auf und antwortete gleich, dass das Tragen wechselseitig sei. Nicht nur die Mutter trage ihren Sohn. Dem Leid standzuhalten, dies gelinge Maria nur, weil sie sich selbst getragen wisse. Ein Beispiel für uns Menschen, Ermutigung und Hoffnung zugleich, sich auf die Hilfe Gottes zu verlassen. Nach der Eucharistiefeier stimmte Pastoralreferent Steffen Dully auf das Thema Barmherzigkeit ein, gab Impulse und Denkanstöße.


Er empfahl den Gang durch die heilige Pforte der Barmherzigkeit in die Gnadenkapelle mit dem Gedanken: "Gott liebt dich!" und alle nahmen das Angebot dankbar an. Mit einer Marienandacht in der Kirche schloss ein gehaltvoller Tag. "Das wird hoffentlich nicht die letzte gemeinsame Wallfahrt gewesen sein," so der Wunsch einer Wallfahrerin, und alle waren sich einig, dass eine Wallfahrt das Gemeinschaftsgefühl nur fördern kann.