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Die Linke spricht sich gegen Erweiterung des Kalksteinbruchs aus

Rubenheim. Die Linke im Landtag fordert die Landesregierung auf, die Erweiterung des Kalksteinbruchs in Rubenheim nicht zu genehmigen. Barbara Spaniol , Abgeordnete aus dem Saarpfalz-Kreis und stellvertretende Landesvorsitzende der Saar-Linken, erklärt: "Die Landesregierung muss die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger vor Ort ernst nehmen. Sie haben völlig zu Recht Sorge, dass ihre Lebensqualität leidet und der Schwerlastverkehr auf der engen Landstraße ein unerträgliches Maß erreicht. Das Wohl der Menschen muss im Vordergrund stehen, nicht der Profit eines Betriebes." bea

Die Linke im Landtag fordert die Landesregierung auf, die Erweiterung des Kalksteinbruchs in Rubenheim nicht zu genehmigen. Barbara Spaniol , Abgeordnete aus dem Saarpfalz-Kreis und stellvertretende Landesvorsitzende der Saar-Linken, erklärt: "Die Landesregierung muss die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger vor Ort ernst nehmen. Sie haben völlig zu Recht Sorge, dass ihre Lebensqualität leidet und der Schwerlastverkehr auf der engen Landstraße ein unerträgliches Maß erreicht. Das Wohl der Menschen muss im Vordergrund stehen, nicht der Profit eines Betriebes."


Die umweltpolitische Sprecherin Dagmar Ensch-Engel ergänzt: "Die Linke hat von Anfang an davor gewarnt, dass es zum Verlust des Biosphären-Status führen kann, wenn man die Abbaufläche des Kalksteinbruchs verdreifacht und diese Erweiterung mit der Brechstange betreibt. Es ist schwer mit einem Status als Biosphäre in Einklang zu bringen, wenn inmitten von Vogel-, Wasser- und Naturschutzgebieten ein Steinbruch betrieben wird, bei dem der Betreiber offenbar immer wieder gegen Auflagen verstößt, hochwertige Wiesen zuschüttet und Laichgewässer für Amphibien stört. Hier muss das Umweltministerium die Interessen der Umwelt vertreten und die Interessen der Anwohnerinnen und Anwohner."