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Deutsch-französische Schülerbegegnung in Spohns Haus

Gersheim. Schüler aus dem rheinland-pfälzischen Kirn und aus Marange-Silvange in Frankreich nahmen gemeinsam an Workshops in Spohns Haus teil. Thema war „Lebensmittel – woher kommen sie und wie gehen wir damit um?“ bea

Wenn sich Schülerinnen und Schüler aus Rheinland-Pfalz mit ihren Austauschpartnern aus Lothringen im Saarland treffen, dann nennt man das eine Drittortbegegnung. Kürzlich waren 23 französische Teilnehmer der Klassenstufe 8 der Schule "Les Gaudinettes Marange-Silvange" im Département Moselle und 17 deutsche Teilnehmer aus den Klassen 7 bis 9 der Realschule Kirn für vier Tage zu Gast im ökologischen Schullandheim Spohns Haus in Gersheim . Bereits zum zweiten Mal nutzen Burkhard Schmitt und seine Kollegin auf französischer Seite, Emilie Streit, die Möglichkeit, sich auf halbem Wege zu treffen. Der Vorteil der Begegnung in Spohns Haus besteht aber nicht allein darin, dass beide Gruppen eine ähnlich lange Anreise haben.

"Auch das Programm des auf Bildung für nachhaltige Entwicklung spezialisierten Schullandheims war für uns ein Anreiz", so Schmitt. In binationalen Arbeitsgruppen wurde das Thema "Lebensmittel - woher kommen sie und wie gehen wir damit um?" erarbeitet. Um den Wert eines Brotes besser bemessen zu können, wurde gemeinsam gebacken.

Marie-Christine Dussart, Ansprechpartnerin für deutsch-französische Begegnungen in Spohns Haus und ihre Kollegin Sylvia Schütz aus der Umweltbildung hoffen, dass durch das gemeinsame Erlebnis und die kleinen Denkanstöße aus den Workshops die Jugendlichen einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln entwickeln.