Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 22:09 Uhr

Brunnen im Ort zeigen viele Mängel

Reinheim. Schöne plätschernde Brunnen gehören insbesondere in ländlichen Gebieten zum gewohnten Anblick für Einheimische und Gäste. Hier trifft man sich, hält ein Schwätzchen oder ruht ganz einfach auf einer Bank in der Nähe des Brunnens. Wie Leser-Reporter Josef Pink aus Reinheim zum Thema Brunnen in Reinheim feststellt, habe der Ort einmal sechs Dorfbrunnen gehabt

Reinheim. Schöne plätschernde Brunnen gehören insbesondere in ländlichen Gebieten zum gewohnten Anblick für Einheimische und Gäste. Hier trifft man sich, hält ein Schwätzchen oder ruht ganz einfach auf einer Bank in der Nähe des Brunnens. Wie Leser-Reporter Josef Pink aus Reinheim zum Thema Brunnen in Reinheim feststellt, habe der Ort einmal sechs Dorfbrunnen gehabt. Jetzt seien es gerade noch drei, aus denen Wasser läuft. Es seien "Wahnersch"-, "Rotkäppchen"- und "Peddersch"-Brunnen. Nicht mehr in Betrieb seien "Kudderjehes", "Fischersch" und der Brunnen an der Schule mit der Fischotterfigur. Während andere Dörfer neue Brunnen schafften, beklagt Josef Pink die Situation in Reinheim. Wie Reinheims Ortsvorsteher Jürgen Wack auf Anfrage erklärt, habe Reinheim tatsächlich einmal sechs Brunnen gehabt, aber nur fünf seien mit Quellwasser gespeist worden. "Das Wasser am Schulbrunnen war Leitungswasser. Dieser Brunnen wurde nicht nach der Beschädigung einer Figur stillgelegt, sondern viele Jahre zuvor, weil hier nicht wertvolles Wasser aus der Trinkwasserleitung fließen sollte", so Wack."Kudderjehes" Brunnen laufe seit Jahrzehnten nicht mehr. Grund hierfür sei, dass bei der Erschließung des Bauabschnittes "Osterwiese" durch mehrere Baumaßnahmen sowohl die Brunnenleitungen als auch die Brunnenstube zerstört wurden. Bei "Fischersch Brunne" sei vor drei Jahren das Brunnenmauerwerk durch einen Lkw beschädigt worden. Der Schaden sei der Versicherung gemeldet und beseitigt worden. Der jetzige Schaden am Brunnen habe eine andere Ursache. In der Nähe des Brunnens sei die Brunnenleitung wahrscheinlich an mehreren Stelle kaputt. Dies habe zur Folge, dass der Untergrund des Brunnens instabil geworden sei. Zuerst sei dies nicht zu erkennen gewesen. Zwischenzeitlich sei Wassereintritt im Keller des Anwesens Anna festgestellt worden. Es gebe ein eindeutiges Zeichen dafür, dass die Schäden durch die Undichtigkeit der alten Brunnenleitung verursacht wurden. Deshalb sei das Wasser abgedreht worden. Im nächsten Jahr werde die Brunnenleitung neu verlegt. Danach werde der "Fischersch Brunne" fachgerecht demontiert und originalgetreu wieder aufgebaut. Zur Zeit seien drei Brunnen in Betrieb. Nächstes Jahr würden "Fischersch Brunne" und der Brunnen an der Schule dazukommen. Dann liefen in Reinheim wieder fünf Brunnen, die mit Quellwasser gespeist würden. ertDen Tipp zu diesem Artikel bekamen wir von SZ-Leser-Reporter Josef Pink aus Reinheim.