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Abschluss eines erfüllten Arbeitslebens

Die scheidende Kinderpflegerin Annerose Schmitt im Kreise ihrer Kinder in der Kita St. Alban Gersheim. Mit dabei Kaplan Martin Seither und die Leiterin Ute Clemens. Foto: Wolfgang Degott
Die scheidende Kinderpflegerin Annerose Schmitt im Kreise ihrer Kinder in der Kita St. Alban Gersheim. Mit dabei Kaplan Martin Seither und die Leiterin Ute Clemens. Foto: Wolfgang Degott FOTO: Wolfgang Degott
Gersheim. "Über zwei Jahrzehnte voll Elan und Kraft, wirkst als Erzieher hier ganz fabelhaft! Kindern und Kollegen wirst du fehlen sehr, deshalb fällt der Abschied schwer", sangen die Kleinen der katholischen Kindertagesstätte St. Alban Gersheim bei der Verabschiedung der 63-jährigen Annerose Schmitt. ott

Die Peppenkumerin hatte zuerst die Ausbildung als Kinderkrankenschwester absolviert, schulte danach um. Nach ihrem Anerkennungsjahr (1969) in Bruchhof-Sanddorf und der ersten Arbeitsstation in Niederwürzbach, den Babypausen nach den Geburten ihrer Töchter Sandra und Nicole, begann sie 1990 im damaligen Kindergarten St. Dominikus Gersheim im Schwesternhaus. Er wurde von der Ordens-Schwester Luzia geleitet. Die gebürtige Homburgerin erlebte anschließend den Umbau, zwei Mal die Auslagerung nach Niedergailbach und den Einzug in das neue Gersheimer Gebäude.


Rund 250 Kinder betreute sie im Laufe ihres Wirkens, erlebte nach der Dominikanerinnen-Schwester Dorothee Jochum-Noll, Eva Hammer und aktuell Ute Clemens als Leiterinnen der Einrichtung, die derzeit 60 Kinder beheimatet. "Mir hat es immer Spaß gemacht", so Schmitt. Zuletzt betreute die frisch gebackene Ruheständlerin gemeinsam mit Bettina Vernet und Myriam Gros, der Französisch-Kraft, die gelbe Gruppe.

Kaplan Martin Seither würdigte die Lebensleistung, ihre Spontanität und Kompetenz. "Schon als kleines Kind habe ich gerne auf andere Kinder aufgepasst, war gern Babysitter und so lag es nah, den Beruf der Kinderpflegerin zu ergreifen", erinnert sich Annerose Schmitt, die nach der Heirat 1983 nach Peppenkum zog. Jetzt will sie gemeinsam mit ihrem Mann Franz Reisen unternehmen, das Leben genießen.