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FC Homburg
FC Homburg braucht noch drei Siege zum Aufstieg

Homburg.

  Noch acht Spiele muss der FC Homburg in der Fußball-Oberliga absolvieren. Doch schon jetzt ist der Aufstieg in die Regionalliga für die Grün-Weißen zum Greifen nah. Mit dem 2:1-Sieg im Nachholspiel beim FC Karbach am Dienstag hat der Tabellenführer aus der Saarpfalz den Abstand auf den zweitplatzierten FK Pirmasens auf 16 Punkte vergrößert. „Auf dem Holperacker war es nicht ganz so einfach, unser Fußballspiel durch zu ziehen. Dann legen wir uns das Ei am Ende noch selber rein und machen uns damit das Leben selber schwer. Aber ich denke, dass wir verdient gewonnen haben“, sagte Tom Schmitt, der in der 87. Minute den späten Siegtreffer zum 2:1 gegen Karbach erzielt hatte. Zuvor hatte Jan Eichmann mit einem unglücklichen Eigentor in der 71. Minute die Homburger Führung durch Konstantinos Neofytos aus der 17. Minute für Karbach ausgeglichen. „Die Platzbedingungen waren eine Katastrophe. Da konnte man keinen Fußball spielen“, monierte auch Jürgen Luginger den schlechten Rasen in Emmelshausen, wohin der FC Karbach wegen fehlender Flutlichtanlage im heimischen Stadion ausweichen musste. Mit dem Spielverlauf und dem Ergebnis war der FCH-Trainer dennoch zufrieden: „Karbach hatte einen Torschuss in 90 Minuten. Ich denke, das sagt alles.“
Maximal drei Siege fehlen dem saarländischen Regionalliga-Absteiger noch, um die direkte Rückkehr in die vierthöchste deutsche Spielklasse endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Den ersten Dreier will der FCH bei der TuS Mechtersheim einfahren. Das Spiel wird am Samstag um 15.30 Uhr im Mechtersheimer Stadion an der Kirschenallee angepfiffen. Können die Homburger beim Tabellenelften an die Leistung des Hinspiels anknüpfen, sollte in Mechtersheim der 27. Saisonsieg möglich sein. Im heimischen Waldstadion hatte der FCH souverän mit 5:0 gewonnen.


(rti)